Savage Elite Precision .300 PRC, Teil 4

Im Mai 2026 war es endlich so weit: Mein erstes Long Range-Event für dieses Jahr fand statt und wie im zweiten Beitrag zur Savage Elite Precision 110 angekündigt, habe ich die von Marvin berechnete Drop-Chart verifiziert.

Das Gelände war in diesem Fall derart beschaffen, dass zwischen 150m und 700m leider kein Zielbau möglich war, weshalb ich in diesem Bereich bisher noch keine Korrekturwerte liefern kann.

Vorab sei noch erwähnt: Fragen zur Schießstätte kann ich leider nicht beantworten.

Für diejenigen, die die alten Beiträge nicht nochmal durchstöbern wollen, sei hier nochmal das Wichtigste zusammengefasst:

  • Die Waffe ist eine Savage 110 Elite Precision im Kaliber .300 PRC mit
  • Mündungsfeuerdämpfer in Form eines Barrel-Tuners von X-Out
  • Die Picatinny-Schiene der Waffe weist 20 MOA Vorneigung auf
  • Die Blockmontage von Era Tac ist auf -5 MRAD eingestellt, was weiteren 17 MOA Vorneigung entspricht. Mit dieser Kombination aus Picatinny-Schiene und Blockmontage ist meine Waffe auf 100m eingeschossen und das ZF „genullt“ worden.
  • Als ZF dient ein Sightron S-III 8-32×56 mit MOA-2-Absehen und ¼-MOA-Klickverstellung

Die Munition ist wiedergeladen und hat folgende Ladedaten, auf deren Basis auch Marvins Drop-Chart berechnet war:

Es wird keine Garantie für die Richtigkeit von Wiederladedaten übernommen – Wiederlader handeln auf eigenes Risiko!

  • Hülse: Lapua Match
  • Pulver: 75,9 gr. N570
  • Geschoss: Hornady ELD-Match BTHP, 225 gr.
  • Zünder: RWS 5333, LR Magnum
  • OAL: 94,0mm
  • Crimp: keiner

Hier sind also die für diesen Tag relevanten Entfernungen mit den Werten der Drop-Chart und gegenübergestellt die von mir ermittelten Klickwerte. Auf den fettgedruckten Distanzen war Zielbau vorhanden, der erfolgreich getroffen wurde. Die anderen nächstgelegenen Distanzen sind aus der Drop-Chart entnommen und dienen als Vergleichswerte, bzw. wurden dafür genutzt, eine Voreinstellung des ZFs auf die jeweilige Entfernung vorzunehmen.

Wie oben erwähnt, war Zielbau erst ab einer Entfernung von 700m vorhanden. Ab dieser Distanz zeigt sich bereits, dass die Klickwerte aus der Drop-Chart anfangen, von den von mir ermittelten Werten abzuweichen. Das macht sich bis zur Entfernung von 1690m auch immer stärker bemerkbar: Bei gewählter Voreinstellung von zunächst 86 MOA für eine Distanz von 1700m habe ich das Ziel einige Male überschossen, bevor ich angefangen habe, das ZF immer mehr „herunterzuklicken“. Mit ordentlichen 15 MOA Abweichung zum Wert der Drop-Chart habe ich dann schließlich getroffen. Das Ziel auf ca. 1800m mit dieser Erkenntnis zu treffen, war dann wieder relativ einfach.

Ab 1600m hat außerdem die Vorneigung meiner Blockmontage in Kombination mit dem Verstellbereich des ZFs nicht mehr ausgereicht, sodass ich die Blockmontage gelöst und von 5 MRAD auf 10 MRAD Vorneigung verstellt habe, was umgerechnet weitere 17 MOA Vorneigung ergeben hat (die Ziele auf 1690m und 1812m wurden mit dieser Einstellung getroffen).

Entfernung [m]Drop-Chart [MOA]Klickwert [MOA]Bemerkung
1500,770,75 
70018,34 
720 17,0 
744 19,0 
75020,43 
95029,73 
964 26,0 
977 27,0 
100032,27 
1130 34,0 
115040,66 
145061,7356,0 
1690 17,0+54 (=71)von 5 auf 10 MRAD
170085,9 
180096,34 
1812 17,0+64 (=81)von 5 auf 10 MRAD

Alles in Allem war ich sehr zufrieden mit dem Tag, weil ich nicht nur den gewünschten 1-Mile-Shot erfolgreich absolviert habe, sondern das Ergebnis auch noch mit einem Treffer knapp jenseits der 1800m toppen konnte – und das bei insgesamt nur 33 abgegebenen Schüssen.

Für die fehlenden Distanzen zwischen 150m bis 700m werde ich so bald wie möglich die Klickwerte nachliefern!

Savage Elite Precision .300 PRC, Teil 3

In diesem kurzen Beitrag präsentiere ich nochmal einige wenige Schussbilder und schließe die Serie zur Savage Elite Precision 110 vorerst auch ab. Vorerst, weil ich das Gewehr voraussichtlich erst wieder im ersten Quartal 2026 auf Long Range-Distanzen schießen werde. Der Plan ist, dann einen weiteren Beitrag zu eben diesem Event zu veröffentlichen und darin natürlich auch die Drop-Chart aus dem vorherigen Beitrag zu verifizieren.

Um auf der Range keine bösen Überraschungen zu erleben, habe ich mir vorgenommen, eine neue Laborierung zu testen und meinen bisherigen Favoriten nochmals zu überprüfen. Das war nochmal spannend, weil ich heute wieder eines deutlich gemerkt habe: Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, muss ich mir Zeit nehmen.

Zur Erinnerung, das hier ist meine favorisierte Laborierung:

  • Hülse: Lapua Match
  • Pulver: 75,9 gr. N570
  • Geschoss: Hornady ELD-Match, 225 gr.
  • Zünder: RWS 5333, Large Rifle Magnum
  • OAL: 94,0mm
  • Crimp: keiner

Los ging es im oberen Bereich der Scheibe auch gleich mit dieser Ladung. Viel gibt es dazu nicht zu sagen: In Anbetracht des letzten Schussbildes zur Favoriten-Laborierung ist das obere mit einem Durchmesser von 24mm über Mitte einfach enttäuschend. Wie angekündigt, habe ich auch noch Munition mit nur 75,5gr. N570 hergestellt und auf das untere Schusspflaster geschossen. Mit einem Durchmesser über Mitte von 20mm war ich auch nicht wirklich zufrieden und habe erstmal eine Schießpause eingelegt.

Bei späterer Betrachtung des unteren Schussbildes ist mir dann aufgefallen, dass vier von fünf Schuss eigentlich doch eine ansehnliche Gruppe gebildet haben: 10mm über Mitte kann sich doch sehen lassen.

Weiter ging es anschließend mit der zweiten Scheibe und den wenigen Schuss, die von beiden Laborierungen noch übrig waren. Wie man sieht, war das dann auch genau die Ruhezeit, die ich scheinbar gebraucht habe. Auf das obere Schusspflaster habe ich mit meiner favorisierten Ladung dann ca. 9,0 bis 9,5mm über Mitte mit vier Schuss geschossen. Das war genau die Bestätigung, die ich mir nochmal zum Jahresabschluss gewünscht habe! Für die Laborierung mit geringfügig weniger Pulver waren hingegen nur noch zwei Patronen übrig. Klar, dass ich hier auch eine Auswertung mache, auch wenn zwei Schuss nun nicht wirklich aussagekräftig sind. Aber die Tendenz war ja schon auf der ersten Scheibe da, sieht man von dem einen Ausreißer mal ab.

Für dieses Jahr bin ich soweit absolut zufrieden, habe ich doch endlich einen brachial großen Repetierer, der auch noch hervorragend schießt! Blicke ich auf Marvin´s Drop Chart und sehe, dass das Geschoss mit der gewählten Laborierung erst im Bereich von ca. 1500m wieder in den Unterschallbereich kommt, ist das Ziel für 2026 auch schon gesetzt:

Der 1-Mile-Shot

CZ 75 Shadow 2

Nachdem ich vor mittlerweile fast 2 Jahren meinen Revolver SW 686 verkauft habe, war die 1911er von Les Baer in dieser Zeit meine einzige Kurzwaffe. Da ich am Revolver aber sowieso das Interesse verloren hatte, war das auch nicht weiter schlimm. Nach nun ca. 7 Jahren des Schießsports wollte ich mir schließlich meine erste Kurzwaffe im Kaliber 9mm zulegen und habe mich aus folgenden Gründen für die CZ 75 Shadow 2 entschieden:

  • Eine Polymerwaffe kommt für mich nach wie vor nicht infrage. Die CZ 75 Shadow 2 ist eine Ganzstahlwaffe und ihr Eigengewicht dämpft den ohnehin relativ milden Rückstoß des Kalibers 9mm nochmal zusätzlich. Das Schussverhalten der Shadow 2 kann ich nur als ausgesprochen angenehm bezeichnen.
  • Als Mitglied des BDMP konnte ich diese Waffe über den gleichen Verband für die Disziplin „C9.2 Pistol 1500“ beantragen. Zudem ist sie mit einem etwas kürzeren Magazin (das muss man sich aber erst zulegen) auch für die BDMP-Disziplin „C17 EPP“ zugelassen (das Box-Maß ist zu beachten).
  • Die Pistole ist allgemein sehr vielseitig auch in weiteren Disziplinen anderer Verbände einsetzbar, wie z.B. beim IPSC. Zusätzlich ist für die Shadow 2 mittlerweile auch ein Triarii-System von Hera Arms verfügbar, was seinen ganz eigenen Reiz – und nebenbei bemerkt auch wieder eine eigene Disziplin beim BDS – hat.
  • Der Anschaffungspreis der Shadow 2 ist mit knapp 1.050 Euro relativ niedrig. Eine Pistole im Preissegment einer Les Baer oder gar einer Sig Sauer X war ich nicht bereit, (wieder) zu bezahlen. Im Kaufpreis der Shadow 2 sind ab Werk übrigens ein Transportkoffer, Reinigungsgerät und drei Magazine enthalten.
  • Die Munitionskosten für das Kaliber 9mm sind im Vergleich ebenfalls niedrig, jedenfalls im Bereich der Großkaliber. Ich habe mich auch für das Kaliber 9mm zum Wiederladen entschieden, ganz einfach, weil es mir Spass macht und ich das Zubehör dazu seit den Anfängen meines Schießsports schon im Schrank hatte. Speziell bei diesem Kaliber scheiden sich ja die Geister, ob ein Wiederladen noch zeitlich sinnvoll, bzw. finanziell lohnend ist, aber das soll jeder für sich selbst entscheiden. Würde ich die Shadow 2 z.B. auch für das IPSC-Schießen nutzen wollen, dann sähe die Bilanz durch den zu erwartenden hohen Durchsatz an Munition schon anders aus. Abgesehen davon: Das Tüfteln nach der geeigneten Laborierung macht mir immer wieder Spass, egal für welche Waffe.
  • Die Shadow 2 bietet mit Ihrer Picatinny-Schiene unterhalb des Laufs Potential für weitere Anbauteile, mal schauen, auf was für Ideen ich noch komme… 😊

Marvin besitzt schon seit Längerem eine CZ 75 Shadow SP01, die meines Wissens nach auch ein Abzugstuning von Oschatz aufweist. Diese Pistole konnte ich bereits öfter probeschießen und ich hatte nichts daran auszusetzen. Das hat natürlich auch zu meiner Kaufentscheidung beigetragen, mir das Nachfolgemodell zuzulegen. Das bei meiner Waffe nicht vorhandene Abzugstuning vermisse ich nach ca. 400 Schuss, die mittlerweile durch sind, überhaupt nicht. Allgemein würde ich die Shadow 2 auch einem Anfänger empfehlen. Der Anschaffungspreis und die niedrigen Folgekosten für Munition sind einfach ein unschlagbares Argument für eine Großkaliber-Waffe.

Im Netz habe ich zu der Shadow 2 zwei ausführliche Berichte von All4Shooters gefunden, die ich hier verlinken möchte. Der erste Link bietet eine sehr gute Beschreibung der Waffe mit Übersicht der verfügbaren Varianten . Hilfreich ist außerdem die Auflistung der geschossenen Streukreise mit einigen wenigen Munitionstypen. Wer zu den verschiedenen Laborierungen detailliertere Infos über Streukreise haben möchte, kommt an den dort erwähnten Artikeln der Zeitschrift „Visier“ wohl nicht vorbei.

CZ 75 Shadow Line

Der zweite Link führt zu einem Bericht über die Verwendung beim IPSC.

CZ Shadow 2 IPSC

Nachteile

Die gibt es, wenn für mein Empfinden auch nur sehr wenige. Sie sind für mich aber eher vernachlässigbar, weil ich sie zu meiner Zufriedenheit bereits in den Griff gekriegt habe:

  • Erwähnenswert ist für mich das Gewicht der Waffe. Es stellt für mich genaugenommen aber kein Nachteil dar, im Gegenteil. Wie oben bereits geschrieben, ist Masse nach wie vor ein hervorragender Rückstoßdämpfer und ich persönlich komme sehr gut damit klar. Die Pistole ist aber schon spürbar schwerer als z.B. meine Les Baer 1911 und es mag sein, dass man generell eine leichtere Waffe bevorzugt. Selber testen heißt hier also die Devise.
  • Zwischen Schlitten und Griffstück ist ein sehr leichtes Spiel bemerkbar (vielleicht 0,1 bis 0,15 Millimeter?). Wie gesagt, bewegt man sich mit der Waffe auch nicht im hochpreisigen Segment der Pistolen, in dem dieses Spiel eher nicht mehr vorhanden ist. Mein Händler meinte bei Übergabe: „Erwarten Sie keine hochpräzise Waffe.“ Trotzdem bin ich mit der Schussleistung sehr zufrieden und liefere weiter unten auch Schussbilder dazu. Übrigens: Das Spiel an meiner Les Baer empfinde ich mittlerweile – nach ca. 8000 Schuss – als gleich groß und bin nach wie vor überzeugt von dieser Waffe. Auch hierzu gibt es weiter unten ein Schussbild zum Vergleich.
  • Die CZ 75 Shadow 2 hat ab Werk leider keine Mikrometervisierung für die Seitenverstellung, sondern nur für die Höhe. Eine Seitenjustage ist hier also leider etwas aufwendiger, da die Kimme recht stramm in ihrer Nut sitzt.

Da eine Seitenverstellung bei meiner Shadow 2 notwendig war, möchte ich nachfolgend noch beschreiben, wie ich die Sache gelöst habe:

Kimme vermessen

Das Schussbild lag bei mir auf einer Entfernung von 25m ca. 2-3cm außermittig links. Ich will nicht bestreiten, dass ein antrainierter Abzugsfehler ebenfalls an dieser Abweichung beteiligt war, aber dafür ist das Einstellen ja gedacht. Da ich nicht ewig Nachjustieren wollte, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, die Position der Kimme zu vermessen, um von deren Verschiebung in Verbindung mit der neuen Trefferlage dann auf eine Abhängigkeit schließen zu können. Das war erstmal gar nicht so einfach, weil meine Wahl auf einen Messschieber mit Tiefenmessdorn fiel und ich am Pistolenschlitten keine geeigneten Kanten und Flächen fand, mit denen ich zuverlässig und wiederholgenau kleinste Abstände zur Kimme hin ermitteln konnte.

Bei Mikrometervisierungen ist ein Verstellen ja vergleichsweise einfach, denn die „Schrittweite“ der Verstellung ist meist durch einen „Klick“ spürbar. Das Resultat wird auf der Scheibe dann schon nach wenigen Schüssen sichtbar. Bei einer durchgehenden Nut wie bei der Shadow 2 wollte ich mir also durch Nachmessen zu einem Fixpunkt behelfen, so hätte ich die Kimme im Zweifelsfall auch wieder ein gewisses Stück zurückstellen können, ohne ständig im Dunkeln zu tappen. Nachjustieren zuhause und Probeschießen auf dem Stand im Wechsel haben das in diesem Fall letztendlich ein bischen in die Länge gezogen…

Ich habe mir schließlich mit einer Fühlerlehre und einem Dentalwerkzeug, das ich für die Reinigung von schwierigen Stellen nutze, weitergeholfen. Die Fühlerlehre habe ich an der Kimme angelegt und mit dem Dentalwerkzeug dann quasi den Übergang zum Schlitten ertastet. Wenn das ohne spürbaren Absatz möglich war, hatte ich mein gesuchtes Abstandsmaß anhand der Dicke der Fühlerlehre. Ich habe das Mass vorsichtshalber auf beiden Seiten der Kimme vermessen.

Kimme justieren

Fest stand, dass ich die Kimme der Pistole nach rechts verschieben musste. Bei meiner Waffe war der Abstand zwischen Schlittenfläche und Kimme auf der rechten Seite um 0,1mm größer, als auf der linken Seite (Die Kimme war folglich um 0,1mm über die Mitte nach links verschoben). Um den oben beschriebenen Versatz des Schussbilds von „2-3cm links“ auf 25m zu korrigieren, war bei meiner Shadow 2 letztendlich eine Verschiebung der Kimme um 0,2mm nach rechts notwendig (Endposition war dann 0,1mm nach rechts über Mitte).

Die Einstellungen von Kimme und Korn folgen dabei immer dieser Logik:

Kimme verschiebbar, Korn fest (so auch bei der Shadow 2)
  • Einschussloch liegt links: Kimme ist nach rechts zu stellen
  • Einschussloch liegt rechts: Kimme ist nach links zu stellen
  • Einschussloch liegt oben: Kimme ist tiefer zu stellen
  • Einschussloch liegt unten: Kimme ist höher zu stellen
Kimme fest, Korn verschiebbar
  • Einschussloch liegt links: Korn ist nach links zu verstellen
  • Einschussloch liegt rechts: Korn ist nach rechts zu verstellen
  • Einschussloch liegt oben: Korn ist höher zu stellen
  • Einschussloch liegt unten: Korn ist tiefer zu stellen

Für das Verschieben der Kimme sind auf ihrer Oberseite zunächst die beiden Klemmschrauben zu lösen.

Anschließend habe ich die Waffe mit einem Kunststoffkeil (hier zum Verlegen von Laminat) unterlegt und dann mit einer Schraubzwinge (mit Schutzkappen!!!) am Tisch fixiert.

Zum Treiben der Kimme hätte ich gerne wieder einen Stab aus Kunststoff genommen, der stand aber leider nicht zur Verfügung, also habe ich 10mm Rundstahl dafür verwendet. Um die Brünierung nicht zu beschädigen, habe ich doppelseitiges Klebeband auf die Kimme geklebt und die Schutzfolie nicht abgezogen (gerne auch mehr als nur eine Schicht verwenden). Die Aktion verlief gut, ohne Spuren an der Waffe zu hinterlassen. Die Klemmschrauben der Kimme sind danach wieder anzuziehen.

Und hier sind die erwähnten Schussbilder mit der Waffe, allesamt 20 Schuss auf 25m:

Schussbild CZ 75 Shadow 2 auf 25m

Les Baer 1911 auf 25m am gleichen Tag:

Schussbild CZ 75 Shadow 2 auf 25m mit Irisblende

Die Ladedaten gibt es dazu natürlich auch:

Achtung! Es wird keine Garantie für die Richtigkeit der Wiederladedaten übernommen – Wiederlader handeln auf eigenes Risiko!

  • Hülse: S&B
  • Pulver: 4,0 gr. Vihtavuori N320
  • Geschoss: H&N HP HS, 125 gr.
  • Zünder: Magtech 1 1/2″
  • OAL: 28,4mm

Laufinspektion / Teslong Laufkamera

Aufgrund der noch nicht ganz zufrieden stellenden Streukreise meines Halbautomaten AG42B Ljungmann habe ich mich dazu entschlossen, dessen Lauf mal durch einen Büchsenmacher inspizieren zu lassen. Ich habe bei dieser Gelegenheit auch gleich meinen Schwedenmauser mitgenommen, quasi als „Vergleichsnormal“, da dessen Schussleistung einfach phänomenal ist. Den Besuch habe ich nicht bereut, obwohl er doch meine Befürchtungen bezüglich des AG42B bestätigt hat: Dessen Lauf sieht ziemlich abgenutzt aus. Jener des Schwedenmausers ist hingegen noch ziemlich gut in Schuss, wenn ich mir dieses Wortspiel mal erlauben darf. 😊

Leider konnte ich die Inspektion durch den BüMa nicht wirklich dokumentieren, aber unter Schützenkollegen mal zum Thema Laufkamera nachgefragt, hat sich ausgerechnet Marvin gemeldet, der ebenfalls eine besitzt und freundlicherweise bereit war, sie mir mal auszuleihen.

So ist die Idee zu diesem Beitrag entstanden, denn über die Einschätzungen des BüMa´s will ich hier berichten. Mir ist es außerdem wichtig, dies relativ zeitnah nach dem dortigen Besuch zu machen, denn das Problem, das bei eigenständiger (also in meinem Fall genaugenommen laienhafter) Begutachtung des Laufs nämlich entstehen könnte, ist, dass allein durch die Vergrößerung der Kamera der Eindruck eines total abgenutzten Laufs entsteht. Jeder kleinste Krümel, jeder noch so kleine Kratzer wird einfach dermaßen hervorgehoben, dass man kaum noch hinschauen mag! Dass ein Lauf trotz der vielen sichtbaren Spuren noch absolut in Ordnung ist, fällt dann schwer zu glauben. Am Ende sollte aber immer das Schussbild der Waffe mit Ausschlag gebend sein, denn ohne Laufkamera ist das der einzige Indikator für Eure Zufriedenheit beim Schießen, bzw. Treffen.

Die verwendete Laufkamera

Nach dem Modell der Laufkamera, die bei der Inspektion des BüMa´s verwendet wurde, habe ich leider nicht gefragt, denn ich habe sie von Vornherein als sündhaft teures Spezialzubehör eingestuft. Tja, weit gefehlt! Nach dem Auspacken von Marvin´s Kamera war ich davon überzeugt, dass der BüMa das gleiche Modell verwendet hat! Es handelt sich übrigens um die Laufkamera von Teslong für unter 60€. Wer sie sich auch eine zulegen mag, findet sie sehr leicht beim großen Online-Versandhändler.

Das Set besteht aus der Kamera selbst, die in einen flexiblen Stab integriert ist, einem Verbindungskabel mit USB-Anschluss, sowie einem Adapter von USB auf USB C, um die Kamera auch mit einem Smartphone betreiben zu können.

Ausgehend vom sich verdickenden Ende des Kamerastabs mit seinem Multipol-Stecker bis hin zur Mitte des integrierten Spiegels im Kamera-Kopf messe ich eine Länge von 98cm, die man die Kamera folglich in den Lauf hineinschieben kann. Das ist schon eine ordentliche Strecke von umgerechnet ca. 38,5 Zoll. Wem das immer noch nicht reichen sollte, der kann die Kamera ja zusätzlich auch nochmal von der anderen Laufseite einführen. Das Verbindungskabel zum Laptop oder Smartphone hat dann nochmal eine Länge von 150cm.

Verwendung unter Win10

Das war gar nicht so selbstverständlich, das Ding zum Laufen zu kriegen. Nachdem ich mir von der Herstellerseite aber das Manual heruntergeladen hatte, ging es sehr schnell:

  • Kamera mit dem Rechner verbinden und die Windows-Taste drücken.
  • „Kamera“ eingeben, um die entsprechende App dann per Mausklick zu starten.
  • Rechts oben die Schaltfläche für „Kamera umdrehen“ (quasi Selfie-Modus) anklicken und das Übertragungsbild erscheint.
  • Fotos und Videos werden übrigens automatisch in diesem Pfad gespeichert:

Dieser PC/Bilder/Eigene Aufnahmen

Verwendung mit einem Android Smartphone

Hierfür habe ich mir aus dem Playstore die App „OTG View“ heruntergeladen. Sie war die am häufigsten heruntergeladene App, das ausschlaggebende Argument aber war, dass sie werbefrei ist. Einfach die App starten, die Kamera mittels USB C-Adapter anschließen und den Zugriff auf die Kamera erlauben – einfacher geht´s nicht.

Manch einer mag Bilder wie nachfolgend zum ersten Mal sehen und deshalb werde ich das Bildmaterial so gut es geht auch beschreiben: Die Kamera ist mit ihrem Objektiv fest nach vorne ausgerichtet, man schaut also in die Laufbohrung hinein. Koaxial zur Kamera befindet sich in ca. 1cm Abstand aber ein kleiner Spiegel im Winkel von 45°, mit dem man quasi seitlich an die Innenwand des Laufs schauen kann. Dieser Bereich wird im Video und auf den Bildern immer scharf in der Mitte dargestellt. Möchte man sich an einer bestimmten Stelle im Laufinneren die gesamte Laufoberfläche ansehen, so muss die Kamera ohne weiteren Vorschub an Ort und Stelle gedreht werden. Das Bildmaterial, das man etwas unschärfer – also um die Bildmitte herum – sieht, kann zur Orientierung dienen, falls man bestimmte Stellen im Lauf finden will.

AG42B Ljungman

Los geht´s auch gleich mit dem Negativbeispiel schlechthin. Ich habe hierzu ein kleines Video gedreht, dass einen langsamen Vorschub der Kamera für die ersten ca. 10cm ab der hinteren Lauföffnung zeigt. Dort, wo ich innehalte und die Kamera ein wenige hin und her rotiere, gibt es nennenswerte Orientierungspunkte im Lauf.

Abschnitt 01

Zeit 00:00:09 bis 00:00:18 zeigt den Bereich bis einschließlich Hülsenschulter. Im Bereich der Hülsenschulter wird der Lauf konisch – genau wie die Patrone auch.

Zeit 00:00:18 bis 00:00:21 zeigt einen zylindrischen Bereich des Laufs, hier befindet sich der Hülsenhals der Patrone mit dem darin sitzenden Geschoss.

Zeit 00:00:22 bis 00:00:29 zeigt den sog. Übergangskonus des Laufs. Auf diesen Übergang trifft das aus der Patrone austretende Geschoss nach einem kurzen Weg des Freiflugs und wird anschließend in den Bereich mit beginnendem Feld/Zug-Profil auftreffen. Der Übergangskonus ist beim AG42B schon ordentlich von Rissen gezeichnet.

Zeit 00:00:30 bis 00:00:35 zeigt den Übergang in das Feld/Zug-Profil. Die Felder des Laufs sind eher hell, das Zugprofil ist dunkel abgesetzt. Schon in diesem Bereich findet sich reichlich „Krokodilhaut“ im Lauf, also jene zerfurchten und rissigen Stellen im Metall, die Hinweise auf eine Abnutzung geben. Direkt nach dem Patronenlager steigt der Druck der beim Schuss freigesetzten Gase ja auch erstmal stark an, bis er schließlich langsam über die Lauflänge abfällt. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn Waffen im Bereich kurz nach dem Patronenlager die stärksten Abnutzungserscheinungen zeigen. Das muss noch lange nicht heißen, dass eine Waffe nicht mehr gut schießen wird, doch dazu später mehr.

Zeit 00:00:35 bis 00:00:47 zeigt schließlich noch eine kleine Umsicht des Laufinneren kurz nach dem Patronenlager.

Abschnitt 02

Mittig im Bild befindet sich ein Feldprofil, dass ich über einige Zentimeter bei einer Lauflänge von ca. 25cm nach dem Patronenlager filme. Man beachte die zahlreichen kleinen Krater.

Abschnitt 03

Eine Aufnahme der Gasabnahmebohrung. Beim Ljungman kommt sie nach ca. 38cm Wegstrecke des Projektils.

Abschnitt 04

Tja, es wird leider nicht besser: In der Begrenzung von blauer bis zur grünen Pfeilspitze sieht man längs von oben nach unten das Zugprofil verlaufen. Im linken Bereich der blauen Pfeilspitze ist bei noch gut erhaltenen Läufen eine scharfe Kante zwischen Feld- und Zugprofil zu sehen. Hier kann man schon erahnen, dass sich Felder und Züge im Durchmesser immer mehr annähern, was natürlich einer Abnutzung entspricht. Wie auf einigen Videos vorher auch schon zu sehen war, befindet sich mittig – und zwar in jedem Zugprofil – auch noch eine längs des gelben Pfeils verlaufende Schleifspur. Nicht gut!

Abschnitt 05

Ein kurzer Blick auf die serienmäßigen Kompensatorbohrungen mit Fasern von Reinigungspatches.

Abschnitt 06

Zu sehen ist das Innengewinde M12x1 an der Mündung.

Abschnitt 07

Das letzte Bild zeigt die innere Oberfläche meines aufgeschraubten Laufgewichts.

Schwedenmauser M63

Abschnitt 01

Das nächste Video zeigt den Übergangskonus des Schwedenmausers, es ist vergleichbar mit dem obigen Video „Abschnitt 1“ des AG42B im Zeitraum 00:00:22 bis 00:00:29. Auffällig ist hier, dass der Bereich auffallend glänzender ist, als beim Ljungman.

Abschnitt 02

Auch hier ist wieder einiges an „Krokodilhaut“ zu sehen, der Kommentar des BüMa´s lautet, dass der Bereich „noch OK aussieht“. Deutlich erkennbat sind hier noch die Tombak-Ablagerungen in den beiden Zügen links und rechts.

Abschnitt 03-09

Ich will Euch nicht mit zu vielen Details langweilen, daher hier noch eine Galerie mit Bildern, die ich ca. alle 10cm gemacht habe. Wie man erkennen kann, ist auch hier Krokodilhaut zu sehen, allerdings bei Weitem nicht so ausgeprägt, wie im direkten Bereich hinter dem Patronenlager und außerdem relativ gleichbleibend „milde“ im Erscheinungsbild. Erwähnenswert wäre noch, dass sich zwischen Feld- und Zugprofil noch eine deutliche scharfe Kante erkennen lässt, sodass von einem ausgeschossenen Lauf hier nicht die Rede sein kann. Zudem befindet sich entlang des Zugprofils auch keine mittig liegende Schleifspur – beim Ljungman war die ja leider sehr deutlich zu sehen.

Abschnitt 10

Wie im Beitrag zur Eigenbau-Mündungsbremse zu lesen, ist diese beim M63 nur geklemmt. Diesen Bereich direkt nach der Mündung mit seinem kleinen Spalt habe ich im letzten Abschnitt fotografiert und darin eine abgelöste Messingborste entdeckt.

Ich habe durch den Besuch beim BüMa nun ein klein wenig an Erfahrung gewonnen und einige Hinweise darauf erhalten, den Verschleiß eines Laufs erkennen zu können. Auf jeden Fall ist eine solche Laufkamera eine gute Investition, wenn man den Kauf einer gebrauchten Waffe plant, denn eines habe ich auf jeden Fall gerlernt: So gut wie jeder Lauf glänzt und sieht klasse aus, wenn man mit einer Taschenlampe hinein leuchtet, egal wieviele tausend Schuss bereits durch sind! Die Anschlussmöglichkeit der Kamera an ein Smartphone erleichtert die Handhabung enorm und so kann man vor einem Gebrauchtkauf im Zweilfel immer mal einen schnellen Blick in den Lauf werfen. Eines muss aber auch klar gesagt werden: Entscheidend für die Beurteilung des Laufzustands einer Waffe sollte immer noch das Schussbild sein, denn viele Läufe sehen im Bereich direkt nach dem Patronenlager nur mittelmäßig aus, haben im weiteren Verlauf der Lauflänge aber noch durchaus scharfe Züge und können das Projektil hervorragend führen. Das ist genau so z.B. auch bei meinem Schwedenmauser der Fall.

Da ich die Schussbelastung für den Ljungman überhaupt nicht kenne und jene vom Schwedenmauser nur grob mit 3000- 4000 Schuss abschätzen kann, habe ich mich für einen Folgebeitrag entschlossen, in dem ich noch einige Bildergalerien zur Savage 10 BA, meinem AR-15 und dem Wechselsystem veröffentliche. Für diese letztgenannten Läufe kenne ich die Schussbelastung aufgrund des Rohrbuchs, das ich führe, nämlich exakt.

AG42B Ljungman, Taktischer Schaft Teil 8

Die Waffe hält einen echt auf Trab…

Der Schaft ist mittlerweile eloxiert und wieder zusammengesetzt, zwei Fehlfunktionen gab es in der Vergangenheit aber immer noch, auch darüber will ich in diesem Beitrag weiter berichten, obwohl ich diese komplette Serie eigentlich schon längst abgeschlossen haben wollte.

Neue Laborierung:

Auch wenn die Patrone 6,5×55 Swedish Mauser einen maximalen Gasdruck von 3800 bar nach CIP hat, heißt das noch lange nicht, dass der Selbstlader damit gut zurecht kommt. Ich habe diesen maximalen Druck natürlich nicht ausgereizt, aber das Gewehr hat bereits empfindlich auf meine letzte Laborierung reagiert. Ich bin also dazu übergegangen, moderatere Laborierungen zu verwenden und diese Erprobungsphase dauert aktuell immer noch an. Ist sie abgeschlossen, bin ich auch endlich mit dem Projekt fertig.

Der Zwischenstand ist also der, dass ich bisher wieder zur maximalen Ladeempfehlung von Vihtavuori für das Pulver N150 zurückgekehrt bin – d.h. meine bisherige favorisierte Ladung aus dem Beitrag Nr. 7 wurde reduziert. Diese habe ich dann mit Kompensatoren verschiedener Massen (0, 80, 155 und 235 Gramm) erprobt.

  • Hülse: Lapua Match, Kailber 6,5×55 Schwedenmauser
  • Zündhütchen: CCI 200
  • Pulver: N150
  • Menge: ehemals 37,5gr., neu: 35,2gr.
  • Geschoss: Lapua Scenar GB458 HPBT, 139gr.
  • OAL: ehemals 76,5mm, neu 79,0mm
  • Crimp: keiner
  • Kompensator: 155g.
  • Schussbild auf 50m: D=17mm

Die zweite vielversprechende Laborierung war:

  • Hülse: Lapua Match, Kailber 6,5×55 Schwedenmauser
  • Zündhütchen: CCI 200
  • Pulver: N160
  • Menge: 38,0gr.
  • Geschoss: Lapua Scenar GB458 HPBT, 139gr.
  • OAL: 78,0mm
  • Crimp: keiner
  • Kompensator: 155g.
  • Schussbild auf 100m: D=22mm

Man darf sich vom linken Schussbild nicht täuschen lassen, da es auf einer Entfernung von nur 50m entstanden ist. Ich werde beim nächsten Termin weiter mit der zweiten Laborierung auf Basis von N160 testen und werde die Menge zunächst auf 37,0 gr. reduzieren, sowie die OAL wieder auf 79,0mm erhöhen. Von hohen Geschossgeschwindigkeiten bis hin zu 800 m/s habe ich mich innerlich bereits verabschiedet. Zur Schadensbegrenzung laboriere ich jetzt mit dem Ziel von guten Streukreisen ohne den Fokus auf eine hohe V0. Wie weit ich damit beim nächsten Long-Range-Event komme, wird sich noch zeigen.

Firing out of Battery, (2)

Bisher ist es nur noch ein einziges Mal vorgekommen, dass eine Patrone durch den vorschnellenden Verschluss gezündet wurde, ich hatte aber endgültig die Schnauze voll und war beim Lösungsansatz dann auch nicht mehr zimperlich: Den Verschluss habe ich entnommen und den Schlagbolzen entfernt. Anschließend habe ich die Schlagbolzenfeder bis auf Ihre sog. „Blocklänge“ komprimiert. Das ist jene Länge, bei der sich dann sämtliche Windungen der Feder berühren. Mich hat mehr die Differenz zwischen ungespannter Länge (L0) und dieser Blocklänge interessiert und so habe ich dieses Mass mit knapp über 60mm ermittelt. Dem Schlagbolzen und seiner Feder habe ich schließlich eine Vorspannhülse aus Edelstahl mit einer Länge von 25mm verpasst.

Beachtet bitte, dass diese Maßnahme durch meine fabrikneuen Verschlussfedern aus Arsenalbeständen notwendig wurde. Besitzer eines bereits betagten Ljungmann mit gealterten Verschlussfedern, kommen möglicherweise erst gar nicht in diese Situation.

Eine Zeichnung zur Hülse gibt es natürlich auch. Die Innenfase 0,3×45° ist bei Montage auf den Kopf des Schlagbolzens ausgerichtet, die gerade Stirnseite liegt an der Schlagbolzenfeder an.

NAchtrag Januar 2022

Mittlerweile kann ich einen zweiten, äußerst wenig geschossenen Ljungman mein Eigen nennen. Es handelt sich um das bereits erwähnte Exemplar aus vorigen Beiträgen, das bisher beim Büchsenmacher eingelagert war. Um den Grad der Abnutzung der Federn beurteilen zu können und Beschädigungen am Sicherungsträger zu vermeiden (wie sie bei mir aufgetreten sind) möchte ich nochmal kurz auf die Federlängen von Schlagbolzen- und Verschlussfeder eingehen. Sie können einen Aufschluss darüber geben, ob man sich langsam mal nach Ersatzteilen umschauen sollte. Die Messwerte für „stark abgenutzt“ sehe ich nach heutigem Kenntnisstand übrigens schon als Verschleissgrenze an.

  • Schlagbolzenfeder fabrikneu: L0=110,5mm
  • dergleichen, wenig abgenutzt: L0=97mm
  • dergleichen, stark abgenutzt: L0= 90mm
  • Verschlussfeder, fabrikneu: L0=143mm
  • dergleichen, wenig abgenutzt: L0= 130,5mm & 130,5mm
  • dergleichen, stark abgenutzt: L0=123mm & 127,5mm

Zum Abschluss diese Beitrags sind hier noch einige Detailbilder des Schafts, mein Dank geht an dieser Stelle an „Noki2000“, der sich unserem Team als neuer Redakteur angeschlossen hat und sich die Zeit genommen hat, ein paar tolle Bilder vom AG42B zu machen!