Revolver S&W 686 Target Champion

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Da ich mit meiner 1911er im Kaliber .45ACP von Les Baer zum Zeitpunkt des zweiten Antrags einer Kurzwaffe immer noch sehr zufrieden war und ich da noch nicht das Verlangen einer Pistole im Kaliber 9mm Luger hatte, sollte meine zweite Kurzwaffe mal etwas völlig anderes werden und etwas mehr „Bumms“ haben. So entschied ich mich für einen Revolver im Kaliber. 357 Magnum. Ja klar, .44 Magnum hätte das noch getoppt aber ich will das Training beenden, weil es zu Ende ist und nicht, weil mir die Hand schmerzt. Das gilt auch für noch größere Kaliber.

Die Wahl fiel schnell auf das beliebte Modell 686 von Smith & Wesson. Da die Stückzahlen dieses Modells relativ hoch sind, kommt dem Käufer damit ein relativ niedriger Preis sehr entgegen. Da ich mich vorher ausgiebig über die verschiedenen Serien informiert habe, sollte es kein Modell jenseits der Serie 686-4 werden. Bis dahin wurden die Rahmen noch geschmiedet, der Auswerfer der Trommel wurde besser geführt und die Waffen haben noch einen Hammersporn, statt einen Schlagbolzen. Der Sporn nutzt sich zwar schneller ab, lässt sich bei Bedarf aber viel leichter und damit günstiger ersetzen.

Aber zur Waffe wollte ich eigentlich gar nicht so viel schreiben, deshalb füge ich hier nur nochmals meine Wiederladedaten ein, die ich zuvor schon im Bereich Downloads zur Verfügung gestellt habe:

 

Achtung, es wird keine Garantie für die Richtigkeit der Ladedaten übernommen!

Wiederlader handeln auf eigenes Risiko!

Ladedaten .357 Mag.

 

 

Wie auf dem Bild ganz oben ersichtlich, wurde es bei mir das Modell 686-4 Target Champion mit 6″ langem Lauf und Nill Griff. Und damit wären wir beim eigentlichen Grund dieses Artikels: Der Schwachstelle dieses Revolvers, denn der Griff wackelt! Da ich dieses Phänomen auch bei Revolvern von Schützenkollegen beobachtet habe und das wiederholte Festziehen der einzigen (!) Schraube auch nicht half, habe ich ihn kürzlich geöffnet – bereit, ihn mit mehreren Löchern anzubohren und mit weiteren Schrauben und Muttern endlich fest zu bekommen.

Während ich mir noch so meine Gedanken gemacht habe, wie die Griffstücke zum Bohren am besten eingespannt werden, habe ich nebenbei herausgefunden, warum der Griff überhaupt wackelt – doch seht selbst:

 

Danach war die Lösung denkbar einfach: Ich habe die Breite des Rahmens vermessen und entsprechend dünne Streifen Edelstahl-Folie abgeschnitten (geht noch mit einer Haushaltsschere). Die Folie hat eine Dicke von 0,5mm, die Streifenbreite beträgt ca. 8mm.

SW 686 Nill Griff 2

SW 686 Nill Griff 1.2

Diese Streifen werden dann an den gekennzeichneten Stellen eingelegt. Die obere Griffschale wird wieder aufgesetzt und verschraubt und das Thema ist erledigt!

Der Ordnung halber folgt hier noch ein Schussbild (25m) mit dem jetzt fixierten Griff.

Schussbild SW 686

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