Neuer Autor, erster Beitrag: Rotpunkt für die CZ

Dies ist mein erster Beitrag im Blog und wird  hoffentlich nicht mein letzter sein. Von mir wird es im wesentlichen Artikel zu Bastel-Projekten rund um den Schießsport gehen.

Mit einem solchen beginnen wir heute auch gleich. Ich bin Besitzer einer CZ75 mit Standard-Wechselsystem und einem 6“-Wechselsystem mit 3-Stellungsvisier etc. pp. für PPC 1500 von Waffen Oschatz. Da ich nicht der beste Pistolenschütze bin, hat mich die Idee eines Rotpunkt auf dem 5“-Wechselsystem schon länger gereizt. Ohne die Möglichkeit, bei einem anderen Schützen mal eine Pistole mit Rotpunkt zu schießen und nicht bereit, ins Blaue hinein 300 bis 700€ für ein solches aus deutscher oder amerikanischer Fertigung auszugeben, wurde kurzerhand ein chinesisches geordert.

Zur Vorbereitung wurde die Kimme aus dem 5“-Schlitten bzw. dessen Schwalbenschwanz-Fräsung mit sanften Hammerschlägen entfernt und die Abmessungen der Kimme grob aufgenommen.

Im Gegensatz zu den hervorragenden Zeichnungen des Autorenkollegen hier im Blog, dürft ihr diese Art Vorbereitung von mir nicht immer bzw. nicht in dieser Güte erwarten. Da wird auch mal improvisiert, es ist ja auch immer eine Prototypenfertigung ;).

Aus der Restekiste wurde ein Stück Stahl mit passenden Maßen gesucht, in den Schraubstock auf der Fräsmaschine gespannt (es soll Leute geben, die das als Bohrmaschine mit Kreuztisch bezeichnen) und die Außenmaße bzw. Maximalmaße des Schwalbenschwanzes gefräst.

 

 

 

Zu dem besagten Rotpunkt wurden 2 Aufnahmen geliefert. Eine für M1913-Schienen, die andere für die Glock Schlittenfräsung der Kimme. Letztere ist schön flach und wurde derart modifiziert, dass sie in den gefrästen Schlitz auf der Oberseite des zu fertigenden Adapters für den Schwalbenschwanz passt. Die vorhandene Gewindebohrung in der Aufnahme wurde aufgebohrt um eine Schraube M3 durchzulassen und gleichzeitig gesenkt, um den Schraubenkopf verschwinden zu lassen. Die Schraube kam ebenfalls aus der Restekiste.

 

 

Das Stück Stahl mit dem gefrästen Schlitz bekam jeweils mittig (in X- und Y-Richtung) ausgerichtet ein Loch mit 2,5mm für das Gewinde M3. Danach konnte der Adapter in der korrekten Höhe mittels Sägeblatt abgetrennt werden.

 

 

Die Winkel des Schwalbenschwanzes wurden dann per Hand und Feile am Adapter gefeilt.

 

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Wie immer bei solchen Arbeiten, wurde natürlich gleich zu viel abgefeilt und eine Presspassung musste mit Abschnitten einer passenden Passscheibe wieder hergestellt werden. Gleichzeitig wurde der Adapter nach Augenmaß mittig ausgerichtet. Eine Brünierung des Adapters steht noch aus.

 

 

Die Aufnahme wurde mit der M3 Schraube montiert.

 

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Sie sitzt so niedrig wie möglich auf dem Schlitten.

 

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Fertig montiert mit dem Rotpunkt.

 

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Zum Praxistest ging es auf den 25m Mehrdistanz-Stand im Verein und auf 10m wurde, mit grob ausgerichtetem Leuchtpunkt, der Einschießvorgang gestartet. Die ersten beiden Schüsse lagen schon mal nicht schlecht in der 6 zwischen drei und vier Uhr. Nur dann kam die Katastrophe. Es zeigte sich, warum normalerweise 300-700€ fällig sind für so ein Gerät: der Leuchtpunkt war bei der Zielaufnahme für den dritten Schuss verschwunden! Ein Leuchten war aber noch zu erkennen, die Energieversorgung war also nicht das Problem.

Gefrustet wurde das Schießen eingestellt und zuhause vor dem ordnungsgemäßen Verstauen der Waffe noch einmal geschaut, ob ordnungsgemäß die Helligkeit bis zum Ausschalten reduziert worden war. Dabei zeigte sich der Leuchtpunkt wieder, als wäre nichts passiert.

Das Phänomen wird weiter beobachtet um festzustellen, ob die dreistellige Investition tatsächlich sein muss oder auch das günstige Produkt den Belastungen der Schlittenmontage gewachsen ist.

Custom Rail Panel

God Mode 4

 

Ich hatte bereits erwähnt, wie sehr ich es bereut habe, nicht noch mehr „Infidel“-Rail Panels aus den Vereinigten Staaten mitgebracht zu haben. Bei dem Versuch, die favorisierten Panels dann nochmals im Internet zu finden, um diese nachzukaufen, dämmerte es mir dann so langsam, dass diese gar nicht mehr aktuell sind, da sie in fast keinem Onlineshop mehr erhältlich waren.

Aus dem Kopf ging mir die Sache trotzdem nicht und es verging noch einige Zeit, bis mir endlich eingefallen ist, dass man die Teile nicht nur durch Spritzgusstechnik, sondern auch mittels 3D-Druckern (Rapid Prototyping) herstellen lassen kann. Dazu sind lediglich wenige Dinge notwendig: Ein mittels CAD-Software erstelltes 3D-Modell und deren Datei im Format „.STL“, sowie ein 3D-Drucker. Die CAD-Software kann bisweilen teuer sein, glücklicherweise steht mir diese schon von Berufs wegen zur Verfügung.

Wäre da noch der 3D-Drucker,  diese sind heutzutage auch schon erschwinglich. Bei meiner Recherche ist mir da besonders der Renkforce von Electronic Conrad aufgefallen, der im Test der „Chip“ ganz gut abgeschnitten hat und den man mit Zubehör von Dremel oder Proxxon auch für Gravuren und leichte Fräsarbeiten nutzbar machen kann.

Wer wie ich das Geld nicht ausgeben möchte, kann sich stattdessen im Internet auf die Suche nach Shops machen, die nach dem Upload solcher Dateien den Druck der Teile übernehmen. Für die Panels kommen dabei zwei Verfahren in Frage: Selektives Lasersintern (SLS) oder das Fused Deposition Modeling (FDM). Letzteres war meine Wahl, dabei wird ein auf einer Rolle aufgewickeltes Kunststofffilament erhitzt und durch eine Düse geleitet. Die Abkühlung erfolgt bald nach dem Auftragen. Dieses Verfahren ist nicht so genau, wie das SLS-Verfahren, aufgrund der äußeren gleichmäßigen Fläche der Panels können diese bei Nichtgefallen aber noch leicht mit feinem Schmirgelpapier nachbearbeitet werden.

 

Prototypen:

Beim ersten Prototyp habe ich ausprobiert, welche Maße meine Funktionsflächen zueinander haben müssen. In diesem Fall saß das Panel leider zu eng auf der Picatinny-Schiene. Also habe ich mit der Lasche gleich noch einen Biegeversuch unternommen und sie abgebrochen.

Custom Rail Panel 1

Übrigens werden die Panels hochkant gedruckt und so sieht man auf den nächsten Bildern weitere maßliche Prototypen mit für den Drucker komplizierten Buchstabengeometrien, verschiedenen Materialien (Linkes Bild, linkes Teil: Colorfabb HT – linkes Bild, rechtes Teil PLA/PHA) und verschiedenen Farben.

Nach einigen Versuchen waren die notwendigen Maße gefunden und das Material PLA/PHA ausgewählt. Wichtig war nur noch, ob die Picatinny-Schiene, auf der das Rail Panel sitzen soll gefräst ist oder ob es sich um ein Strangguss-Profil handelt. Ersteres ist an seinen scharfen Kanten sehr gut zu erkennen, letzteres findet man eher auf Zubehörteilen wie z.B. Picatinny-Risern. Davon abhängig muss bei der Erstellung des 3D-Modells ein einziges Mass angepasst werden.

Das erste brauchbare Rail Panel ist auch gleich ein Tribut an das Computerspiel DOOM.

 

God Mode 3

Betrachtet man die Rückseite, sieht man dort in der Mitte verlaufend eine eher grobe Struktur. Hier wurde eine Stützstruktur für den Nutenstein auf der rechten Seite hinzu gefügt, weil das Panel hochkant gedruckt wurde und die Düse das Material ja nicht in der Luft auftragen kann. Die Stützstruktur wird nach dem Drucken dann einfach weggebrochen. Eine Nacharbeit ist in fast jedem Fall nochmal mit Cuttermesser und Feile notwendig. Möglicherweise könnte diese Nacharbeit beim SLS-Verfahren wegfallen.

Jedenfalls kann man ohne allzu viel Aufwand jede Menge Ideen verwirklichen, wenn man die Basis erst mal konstruiert hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob Schriftzüge oder Symbole eingeprägt oder aufgeprägt werden.

Kompensator / SD-Attrappe AR-15

Hera Arms SD-Attrappe 1

Die Grundlage für diesen Beitrag war ganz klar Spieltrieb und nichts Anderes. Heraus gekommen ist dabei ein Kompensator (alias Schalldämpfer-Attrappe) ohne den Anspruch auf schiesstechnische Sinnhaftigkeit. Nur „Show & Shine“, da will ich niemandem etwas vormachen.

Die Gesetzeslage in Deutschland erlaubt Attrappen dieser Art, sie sind daher auch frei verkäuflich, obwohl ich persönlich bis jetzt noch nach keiner gesucht habe. Zudem habe ich Kenntnis von Zulassungsbescheiden des BKAs zu halbautomatischen MP5-Systemen, in denen explizit auf die zur Waffe zugehörige und somit im Lieferumfang enthaltene Schalldämpfer-Attrappe hingewiesen wird.

Der Mündungsfeuerdämpfer Hera CC muss zunächst einmal abgeschraubt werden.

Beim Nachbau des Bauteils gemäss Zeichnung weise ich ausdrücklich auf folgende Punkte hin:

  • Die Verwendung des Kompensators erfolgt auf eigene Gefahr und eigenes Risiko!
  • Es wird keine Garantie für die Richtigkeit der Zeichnung übernommen!
  • Je nach Lauf können Anpassungsarbeiten am Bauteil erforderlich sein!
  • Anpassungsarbeiten an wesentlichen Bauteilen von Schusswaffen (z.B. Mündungsgewinde am Lauf schneiden) erfordern eine Waffenbearbeitungserlaubnis. Bei Bearbeitung von wesentlichen Bauteilen einer Schusswaffe ohne diese Erlaubnis droht der Verlust aller Sportgeräte und der zugrunde liegenden WBKs!

Folgende Empfehlungen/Infos möchte ich noch erwähnen:

  • Die gezeichneten Gewinde ½“-28 UNEF sollen jene von Mil-Spec-Läufen sein, das Bauteil passt aber auch auf ein ½“-28 TPI-Gewinde.
  • Das Bauteil unterliegt Schwingungen, wenn es am Lauf angebracht ist. Der Austrittsdurchmesser sollte deshalb für das Kaliber .223 Rem. laut Zeichnung übernommen werden. Eine Kollision mit dem Projektil sollte damit vermieden sein.

Schraubhülse2

 

Das auf den Bildern zu sehende AR-15 ist das 16,75″ SRB von Hera Arms. Weitere Informationen zu einem Upper aus gleichem Hause mit 18″-Matchlauf gibt es hier. Erprobt wurden das Bauteil bereits, allerdings ohne Beurteilung einer Treffpunktverlagerung. Ich erwarte, dass die grundlegende Präzision der Waffe nicht wirklich beeinträchtigt wird und sich nur das Schussbild in eine neue Richtung verlagert, die dieser neuen Masse schwingungstechnisch geschuldet ist. Ähnliche Erfahrungen habe ich bereits in diesem Bericht mitgeteilt.

Crosshair hydraulischer Rückstoßdämpfer

Crosshair Rückstossdämpfer 01

Den Crosshair Rückstoßdämpfer habe ich für knapp 138 Euro bei Brownell´s Deutschland bestellt. Der Einbau ist sehr einfach, er sei hier aber nochmal kurz beschrieben:

  • Hinteren Pin zwischen Upper und Lower lösen und den kleinen Federbolzen in der Buffertube herunter drücken.
  • Die Kolbenfeder mit Rückstossdämpfer entnehmen und beide Teile voneinander trennen.
  • Die Feder auf den hydraulischen Dämpfer aufschieben und beides wieder in die Buffertube einschieben, bis der Federbolzen die Teile verriegelt. Upper und Lower wieder mit dem Pin verbinden und fertig.

 

 

Von der Wirkungsweise des hydraulischen Dämpfers habe ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft. Der Rückstoss der Waffe wird spürbar gemindert, allerdings hatte ich die kühne Vorstellung, dass mit meinem AR ab sofort das Schießen von Doubletten möglich ist. OK, träum´ weiter… Rein subjektiv würde ich sagen, dass der Rückstoß um ca. 25% gemindert wurde. Für Schützen, die bei Ihren Disziplinen schnelle Schussfolgen abgeben müssen, ist das vielleicht eine willkommene – wenn auch kleine – Erleichterung. Wer mit seinem Gewehr stets nur Präzision schießen möchte, der benötigt diesen Rückstoßdämpfer nicht unbedingt.

Ich bleibe auf jeden Fall an dem Thema dran, denn gegen Ende des Jahres wird mein neues Upper von Hera Arms geliefert. Dieses wird dann neben einem Mündungsfeuerdämpfer auch einen einstellbaren Gasblock besitzen, den ich auf die gewünschte Laborierung abstimme und so weit wie möglich drosseln werde. Die Kombination von einstellbarem Gasblock, dem Mündungsfeuerdämpfer und hydraulischem Dämpfer lässt mich daher wieder hoffen, das Gesamtsystem doch noch weiter im Rückstoss mindern zu können.

Blackhawk Holster & Taktische Plattform

Blackhawk CQC Tactical Platform 09
Spiegelbild

Ein Holster für meine 1911er wollte ich mir schon seit längerer Zeit kaufen, es galt aber zunächst mal, sich einen Überblick zu verschaffen. Bei Sportshooter bin ich zuerst fündig geworden, dort findet sich neben „normalen“ Holstern auch eine Vielzahl von Holstern, die so gar nichts mehr mit meiner Vorstellung eines klassischen Holsters gemein haben aber trotzdem ziemlich geil aussehen. Sie sind teilweise auf das notwendigste Material reduziert, besitzen häufig vielfache Verstellmöglichkeiten und sind größtenteils für den Bereich IPSC vorgesehen. Zum Kauf eines solchen Holsters konnte ich mich nicht durchringen und so ging die Suche im eher taktischen Segment weiter – die Tiefziehholster haben es mir da besonders angetan, zunächst noch ohne genau zu wissen, für welche Disziplin sie überhaupt einsetzbar sind.

Auf der IWA 2016 hatte ich dann die Gelegenheit, mich ausgiebig umzuschauen. Am Stand von Safariland habe ich mich auch mal zu deren Produkten beraten lassen: Es gab eine ordentliche Auswahl an Holstern, die meisten davon auch noch in verschiedenen Farben. Lediglich mit einem Detail bin ich nicht klargekommen: Die mit dem Daumen zu betätigende Bügelsicherung am Holster trifft einfach nicht meinen Geschmack. Für mich sollte es ein Holster sein, das ein möglichst glattes Erscheinungsbild hat. Auf das System von Blackhawk angesprochen, teilte mir Safariland mit, dass sich nach deren Ansicht beim Ziehen der Waffe kein Zeigefinger in der Nähe des Abzugs befinden soll. Rückwirkend betrachtet ist das Argument für mich aber nicht haltbar, weil bei beiden Holstern der Abzug erst frei wird, nachdem die Waffe aus dem Holster gezogen wurde. Die Waffe mit dem Zeigefinger aus dem Holster freizugeben – wie das bei Blackhawk der Fall ist – bedeutet ja noch lange nicht, dass man den Abzug auch sogleich erreichen kann.

Schließlich habe ich mich für das CQC-Holster von Blackhawk entschieden, es erschien mir am vielseitigsten in den Anwendungen, den Trageweisen und den Kombinationsmöglichkeiten mit weiteren Zubehörteilen. In seiner Basisversion als Gürtelholster wird es mit zwei verschiedenen Halterungen (für Gürtel und Hosenbund) geliefert und lässt sich in der Neigung noch ein wenig an die Vorliebe des Schützen anpassen. Ich habe es bei meinem Besuch in den USA gekauft und dort ca. 46 Dollar bezahlt, hierzulande ist mit 50-60 Euro zu rechnen.

Die Waffe selbst passt hervorragend in das Holster und wird auch bei hohen Auszugskräften sicher darin gehalten. Meine 5“ 1911er von Les Baer verschwindet noch komplett mit der Laufmündung  darin. Vom Hersteller weiss ich, dass die Pistole nicht nach Mil-Spec. gefertigt wurde. Ich hatte deswegen zunächst auch Bedenken wegen der etwas größeren Sicherungshebel, diese befinden sich nach dem Holstern aber außerhalb und stören somit nicht.

Mit der kleinen Kreuzschraube auf der Außenseite , lässt sich zudem der Widerstand der Arretierung im Holster regulieren.

 

Bei der Montage des Holsters auf die Gürtelplattform kann der Anwender zudem zwischen fünf vorgefertigten Lochmustern wählen und so die Neigung seiner Waffe im Holster beeinflussen. Bei moderneren Varianten habe ich bereits Langlöcher entdeckt, die eine stufenlose Verstellung ermöglichen.

Die Plattform für den Hosenbund ist ähnlich. Sie wird wie gezeigt eingesteckt und verhindert durch einen kleinen Widerhaken am unteren Ende das Herausziehen der gesamten Plattform, wenn die Waffe gezogen wird.

 

Effektiver ist es allerdings, die beiden im Lieferumfang enthaltenen zusätzlichen Widerhaken zu installieren (Schraubendreher notwendig) und die Trageweise mit einem Gürtel zu ergänzen. Dann hat man den maximalen Schutz gegen unbeabsichtigtes Herausziehen der gesamten Plattform.

 

Um das Holster als sog. Tiefzieh- oder Oberschenkelholster zu verwenden, habe ich mir dazu dann die „CQC Tactical Platform“ gekauft. Sie ist leicht und robust mit vielen Verstellmöglichkeiten für Armlänge und Oberschenkelumfang. Gekauft habe ich sie für 85 Euro bei ASMC. Die Lochreihen links und rechts der Waffe können weiteres Zubehör, wie z.B. Magazintaschen aufnehmen. Durch die teilweise gummierte Oberfläche auf der Rückseite der Beinschnallen wird zusätzlicher Halt gewährleistet.

Die Befestigung am Gürtel erfolgt über zwei doppelte Klettschnallen, deren Funktionsweise die nächsten Bilder erläutern. Dadurch dürfte auch im Laufen oder Rennen alles gut Befestigt sein, ausprobiert habe ich es aber noch nicht.

Wer den Aufwand scheut, das Holster nach jedem Tragen wieder umständlich aus dem Gürtel zu fädeln oder die Klettverschlüsse schonen will, kann die vorhandenen Schnellverschlüsse der Plattform nutzen, um mit zwei Handgriffen alles auf einmal abzunehmen (offen Beinschnallen vorausgesetzt).

Das Blackhawk CQC-Holster (ohne Oberschenkelplattform) ist z.B. zugelassen für die BDMP-Disziplin PPC 1500. Entweder als Gürtel- oder als Oberschenkelholster ist es außerdem für die DSU-Disziplin K17 zugelassen. Sicherlich gibt es da noch einige Disziplinen mehr, insbesondere beim BDS. Forscht also mal selbst nach, die Liste der Disziplinen ist hier mit Sicherheit nicht vollständig.

Blackhawk CQC Tactical Platform 10
Spiegelbild