Exerzierpatrone .223 Rem / 5,56 x 45 Nato

Dieser Beitrag befasst sich mit der Anfertigung von Exerzierpatronen, die – wie der Name schon sagt – zu Übungszwecken hergestellt wurden. Das ist jetzt an und für sich keine große Kunst für einen Wiederlader solche Patronendummys herzustellen, weil er ja bereits alles auf Lager hat und nur gewisse Komponenten weglassen muss. Aber bei diesem Vorhaben habe ich spezielle Kriterien für die Übungspatrone zugrunde gelegt:

  • Schnelle Auffindbarkeit bei Verlust im Gelände
  • Keine Möglichkeit, nachträglich daraus eine scharfe Patrone herstellen zu können

Für den ersten Punkt wären farbige Geschosse wünschenswert gewesen, wie ich sie von manchen Herstellern von Kurzwaffengeschossen kenne, für dieses Kaliber habe ich aber leider keine mit Lackbeschichtung gefunden. Die Idee lag nahe, dann einfach ein Geschoss aus entsprechend knallbuntem Filament zu drucken, aber im Netz habe ich dazu auch wieder keine passenden Dateien gefunden.

So habe ich das Projektil in verschiedenen Längen/Geschossformen und Durchmessern schnell selbst konstruiert, hier mal eine kurze Übersicht.

Je nach Durchmesser wird beim Setzten des Geschosses dann mal mehr oder weniger Material durch den Hülsenmund abgeschabt. Hier muss man ggf. verschiedene Geschossdurchmesser ausprobieren, je nachdem, wie maßhaltig der verfügbare Drucker ist.

Die für mich besten Ergebnisse kann man auch gleich hier herunterladen. Zur Auswahl stehen die Durchmesser 5,75mm und 5,80mm. Denkt wie immer daran, bei den Dateien nach dem Download die Endung in „.stl“ zu ändern, da ich diesen Dateityp leider nicht uploaden kann.

Kommen wir zur Hülse:

Für das Bohren habe ich mir für die Menge der Exerzierpatronen dann eine Bohrschablone mit Anschlag angefertigt (die verklebten Aluklötze rechts im Bild) und mit einem Bohrer vom Durchmesser 3,5mm durchgebohrt. Leider bedingt diese Maßnahme, dass man im Anschluss auch wieder entgraten muss. Die Hülsen habe ich dann als Letztes kalibriert, wobei dann natürlich auch das Zündhütchen ausgestoßen wurde.

Für die leere Zündglocke habe ich im nächsten Schritt dann mit einer Lochzange aus einer 3mm starken Gummimatte jene Stopfen gestanzt, die später die Energie des Schlagbolzens aufnehmen sollen. Verklebt wurden sie mit ein wenig Sekundenkleber.

Das Setzen der Dummy-Geschosse funktioniert wie mit echten Geschossen, außer, dass man vielleicht hier und da noch vom Hülsenmund abgeschabte Kunststoffreste entfernen muss.

Diese Exerzierpatronen sind natürlich lange nicht so robust, wie ihre Alternativen aus Aluminium, allerdings wesentlich günstiger in der Herstellung. Sollten Geschossspitzen mal abbrechen, so kann man den Rest mit einem Akkubohrer und einer eingedrehten Spax-Schraube sicherlich schnell rausziehen und ersetzen, ohne die Hülse erneut kalibrieren zu müssen.

Holosun HE510C Riser

Manchmal ist es notwendig, die Visierlinie einer Optik über das normale Maß eines herkömmlichen Risers hinaus zu erhöhen. Die Gründe können vielseitig sein: Der eigene Komfort, spezielle Schießgestelle, die man einnehmen möchte oder beispielsweise die Verwendung von Nachtsichtgeräten oder Gasmasken. Auf der Suche nach solchen Erhöhungen/Risern für mein Holosun HE510C war für mich im Internet aber leider nichts Passendes zu finden. Die Riser waren meist nicht ausreichend hoch, hatten aber eine passende Länge oder waren beispielsweise richtig hoch und dafür für kleinere Reflexvisiere spezifiziert, auf die man das HE510C dann nicht montieren konnte. Für einige kleine Rotpunktvisiere der Marke Holosun bietet der Hersteller übrigens jene hohen Riser an, wer sich dafür näher interessiert, findet sie online. Selbst machen war mal wieder angesagt und darüber möchte ich in diesem Beitrag berichten.

Demontage und Konstruktion

Das HE510C ist von der Unterseite her mit seiner Grundplatte verschraubt, vier Torx-Schrauben T10 sind zu lösen und man hält beide Teile in der Hand.

Interessant ist, dass das eigentliche Reflexvisier mittels „Nutensteinen“ nochmals in seiner Grundplatte fixiert und ausgerichtet wurde. In Längsrichtung kommen jeweils die kurzen Seiten zur Anlage, damit sich im Schuss durch die Trägheit kein Setzverhalten ergibt. Die Fortsätze und die Nuten sind an ihren langen Kanten allerdings nochmals angefast. Diese Geometrie ermöglicht eine exaktere Positionierung in vertikale Richtung, macht es mir hingegen aber wieder schwer, weil ich diese Maßnahme konstruktiv auch nicht außer Acht lassen kann: Das Visier soll später ja auch nicht sonstwohin nach links oder rechts zeigen.

So sieht mein Prototyp aus, die Erhöhung beträgt +40mm:

Herstellung

Ich wollte das Bauteil zunächst aus Alu fräsen lassen, Marvin hat mir aber vorgeschlagen, es vorab mit seinem 3D-Drucker herzustellen. Die Bilder, die er mir vorab zugeschickt hatte, ließen schonmal auf eine feine Oberfläche hoffen. Im Inneren, wo die Stützstruktur gedruckt wurde, war die Oberfläche erwartungsgemäß etwas rauher. Hier habe ich später mit Schmirgelleinen nachgearbeitet.

Einpassen

Die beiden Fortsätze, die sich später in den Nuten zentrieren sollten, waren bewußt auf Kollision konstruiert worden. Ich wollte durch das nachträgliche Anfasen der Kanten erreichen, dass die Erhöhung möglichst spielfrei eingepasst wird (gelb). Gleiches galt für die langen Kanten der Nuten – hier ist mir das aber nicht ganz so gut gelungen. Grün markiert ist nochmals die Basis der Stützstruktur. Das Schleifen dieser Flächen war lediglich kosmetischer Natur.

So sieht das Gewehr nun mit unlackierter Visierlinienerhöhung aus. Eigentlich auch ganz passabel, denn die schwarz eloxierte Buffertube setzt ja auch schon ´nen sehr ähnlichen Akzent. Das Upper ist übrigens von Hera Arms und entspricht dem „SRB“, über das ich bereits geschrieben habe.

Am Ende ist der Riser aber doch lackiert worden und die ganze Konstruktion hat natürlich auch vier neue Schrauben ISO 4762 M4x60-V2A erhalten. Die Schrauben mussten noch auf eine Länge von 43,9 mm +0mm/-0,2mm gekürzt werden. Mit der Ausgangslänge habe ich etwas vorgehalten, falls der Prototyp mit +40mm dann doch zu niedrig ausgefallen und beispielsweise +50mm notwendig gewesen wäre.

Die Höhe des Risers hat sich in der Erprobung dann aber als komfortabel und zugleich praktikabel erwiesen. Ich strebe trotzdem noch eine weiteren Version an, weil ich die Zentrierung der nunmehr drei Bauteile zueinander noch verbessern will. Im Anschluss daran werde ich die Datei dann im Bereich „3D Druckarchiv“ veröffentlichen. Abschließend noch ein Bild der kompletten Waffe mit lackiertem Riser.

Nachtrag Juli 2023

Ich habe eine angepasste Version der Erhöhung konstruiert, die ich hier zum Download bereitstellen möchte. Beachtet bitte, dass Ihr wie bei allen 3D-Druckteilen auf diesem Blog die Dateiendung von „.docx“ zu „.STL“ ändern müsst. Nach dem Druck müssen die entsprechenden Kanten der Taschen und Erhöhungen noch mit der Feile angefast werden, um eine Montage zu ermöglichen. Somit ist auch gleich die Zentrierung der Teile zueinander gewährleistet. Die Durchgangsbohrungen sollten auch nochmals mit D=4,00mm aufgebohrt werden.

Laufinspektion, Teil 2

Fortsetzend zum ersten Teil der Laufinspektion habe ich für diesen Beitrag noch drei weitere Läufe von Innen abgelichtet. Im Gegensatz zum ersten Beitrag habe ich für die nachfolgenden Läufe allerdings die genaue Schussbelastung parat, sodass man zum sichtbaren Grad der Abnutzung wenigstens auch mal eine Vorstellung davon hat, was der Lauf bisher alles ertragen musste. Alle Bilder sind im Abstand von ca. 2-3cm entstanden.

Hera Arms AR-15, 16,75“ SRB-Upper, Belastung 1243 Schuss (.223 Rem.)

Das Upper besitze ich bereits seit einigen Jahren, schieße es aber relativ selten. Es zeigt sich im Bereich direkt hinter dem Patronenlager wieder ein wenig „Krokodilhaut“, allerdings kann der Abnutzungsgrad nicht wirklich hoch sein bei dieser Schussbelastung. Ich habe bei dieser Serie mal versucht, einem bestimmten Zugprofil durch den kompletten Lauf zu folgen. Eher unerklärlich sind für mich die dunklen Streifen in den Zügen, die ca. ab dem letzten Viertel der Lauflänge deutlicher sichtbar sind. Wer dazu mehr weiss, kann sehr gerne einen Kommentar hinterlassen.

Hera Arms AR-15, 16,75“ SPB200, Belastung 408 Schuss (.223 Rem.)

Bei diesem Gewehr, das vorher das von Hera Arms vorkonfigurierte Upper „US100“ mit 18“-Lauf hatte, habe ich nach 3870 Schuss beschlossen, den Lauf auszutauschen zu lassen. Ersetzt wurde er durch das Laufprofil „SPB200“, die restlichen Teile des Uppers wurden beibehalten. Dies hier ist aufgrund der kaum vorhandenen Schussbelastung die langweiligste Bilderserie überhaupt: Noch nicht mal Ansätze von Krokodilhaut sind nach dem Patronenlager zu sehen.

Savage Arms 10 BA, Belastung: 3119 Schuss (.308 Win.)

Ich war seit jeher von diesem Gewehr begeistert und bin es noch! Die Präzision ist auch nach dieser Schussbelastung noch ohne erkennbare Abweichung zum Neuzustand der Waffe!!! Ich habe mich bereits öfter darüber ausgelassen, dass Savage mit seiner Stealth-Reihe – und damit meine ich insbesondere die frühen Modelle – aufgrund der abgespeckten Features aus meiner Sicht leider am falschen Ende gespart hat. Tja, die Konkurrenz durch das Ruger Precision Rifle war einfach zu groß, es musste reagiert werden, um am Markt bestehen zu können. Aber mittlerweile gibt es ja Nachfolger der ersten Stealth-Serie mit denen wieder etwas mehr Zubehör „out of the box“ am Gewehr dran ist. Wenn Savage die Qualität seiner Lauffertigung beibehalten hat, kann man mit einem einem solchen Gewehr meiner Meinung nach kaum etwas falsch machen. Die Bilder vom Laufinneren lassen mich locker bleiben: Ein kleines bischen Krokodilhaut am Anfang, danach aber durchweg scharfe Züge ohne sichtbare Materialschäden. Auch hier im vorderen Bereich zur Laufmündung hin etwas dunklere Spuren in den Zügen. Egal, das Schussbild ist entscheidend. Auffälligstes Merkmal hier sind die zahlreichen Querrillen: Ich kann es nur vermuten, aber da sie sich komplett durch den ganzen Lauf ziehen, handelt es sich dabei möglicherweise um Hinweise auf den Fertigungsprozess eines gehämmerten Laufs. Ich kann mir vorstellen, dass der Abstand zwischen den Querrillen genau dem Vorschub des Innendorns entspricht, der wohl mitwandern muss, wenn von außen gehämmert wird. Wer dazu mehr Infos hat, kann Sie gerne als Kommentar hinterlassen.

Okular-/Objektivkappe an ZF anpassen

Als Fan von Zielfernrohren der Marke Sightron habe ich bereits einige Exemplare davon auf verschiedenen Waffen. Am Zielfernrohr S-Tac 4-20×50 auf meinem AR-15 hat sich aber jüngst eine Schwachstelle an der Objektivkappe gezeigt: Selbige steht beim Öffnen nicht mehr unter der anfänglichen Federspannung. Das wundert mich etwas, denn es handelt sich um das neueste ZF in meinem Besitz.

Vom letzten ZF „Everest“ von Tac Vector Optics hatte ich noch zwei Kappen von Butler Creek übrig, die ich stattdessen verwenden wollte. Jene für das Okular war leider zu groß und die für das Objektiv (D=58mm Außendurchmesser) mit einem Innendurchmesser von 57,2mm leider etwas zu klein.

Mit Gewalt Draufquetschen wäre vielleicht möglich gewesen, habe ich mit Rücksicht auf die nachträgliche Lackierung dann aber doch lieber gelassen. Ich habe stattdessen versucht, den Durchmesser der Objektivkappe zu erweitern – hier ist mein Bericht dazu:

Den Außendurchmesser habe ich am Objektiv wie bereits erwähnt mit 58,0mm ermittelt. Da die Kappe auf jeden Fall stramm sitzen sollte, habe ich dafür einen Aluminiumzylinder mit Durchmesser 57,9mm gedreht. Der Plan war, die Kappe dann langsam auf diesen Durchmesser aufzuweiten. Da sie aus Kunststoff ist, hat es sich bestens angeboten, das mittels Wärmezufuhr zu machen.

Da ich nicht wusste, ob am Ende das gewünschte Resultat herauskommt, habe ich die Kappe soweit möglich noch zerlegt. Es muss ja nicht mehr wegschmelzen, als unbedingt nötig…

Ich habe mir dann überlegt, wie man die Kappe gleichmäßig erhitzen kann, sodass sie Stück für Stück auf den gedrehten Zylinder aufgeschoben werden kann. Ein Backofen kam da in die nähere Auswahl, wobei ich nicht wusste, ob dieser tatsächlich heiß genug werden würde. Man hätte den Zylinder dann mit Kappe in den Ofen stecken können und diese dann von Zeit zu Zeit auf dem Zylinder nachdrücken müssen.

Besser fand ich dann die Idee mit der Drehbank und dem Heißluftfön. Den Aluzylinder habe ich mit der aufgeschobenen Kappe dann kurzerhand wieder eingespannt und eine Geschwindigkeit von 30 U/min gewählt.

Als Heißluftfön habe ich das folgende Fabrikat genutzt:

Wobei das Fabrikat sicherlich zweitrangig ist und es eigentlich eher auf die Leistung/Temperatur ankommen dürfte. Jedenfalls hat es meist nur 3-4 Umdrehungen mit dem Fön auf Stufe 3 (von 6) gedauert, bis man die Kappe Stück für Stück weiter auf den Zylinder schieben konnte. Das ging recht leicht, die Drehbank habe ich dafür immer wieder angehalten.

Die Okularkappe habe ich dann nach dem Abkühlen probehalber mal vom Zylinder abgezogen, das Teil saß aber immer noch relativ stramm. Also habe ich den Fön höhergestellt – diesmal habe ich auf Stufe 5 bei nur ca. 4 Zentimetern Abstand voll auf den Ring gehalten. Den beiden Nasen zur Befestigung der Klappe bin ich dabei immer ausgewichen, bei 30 U/min auf der Drehbank ging das noch ganz gut. Ich hatte anschließend nicht wirklich das Gefühl, dass es noch viel besser geworden ist, habe die Kappe aber wieder zusammengesetzt und probehalber ans ZF montiert. Ich musste immer noch etwas Kraft beim Aufschieben aufwenden. Ca. 5mm vor dem Anschlag der Kappe habe ich der Lackierung zuliebe dann aber aufgehört zu schieben.

Die Okularkappe saß bereits ausreichend fest und wer weiß, wann ich diese mal wieder abnehmen werde – der Lack sollte darunter auf jeden Fall nicht leiden. Sollte ich wieder mal eine Objektivkappe anpassen müssen, werde ich aber einen Aluzylinder mit Sollmaß des Objektivdurchmessers im Außendurchmesser herstellen, das scheint mir in Verbindung mit dem Material der Kappe die bessere Wahl zu sein.

Magazinbodenverlängerung Hera Arms H1

Ich habe mir lange überlegt, wie ich die Einleitung zu diesem Beitrag am besten formuliere, denn dieser Blog soll auch weiterhin unpolitisch bleiben. Wer sich als Sportschütze in den letzten Monaten aber auch nur ein kleines Bischen über aktuelle oder anstehende Themen informiert hat, dürfte mittlerweile schon gecheckt haben, wie sehr manche Politiker die Sportschützen instrumentalisieren, bzw. regelrecht verarschen und vorführen. Zu traurig das Ganze, diesem speziellen Thema könnte man glatt mehr als einen eigenen Beitrag widmen…

Ok, lasst uns der Sache ins Auge blicken: 10er-Magazine am AR-15 sehen einfach nach nichts aus. Nach neuer Gesetzgebung, die zwar aktuell noch nicht in Kraft ist, aber die bei Veröffentlichung dieses Beitrags garantiert schon beschlossen sein wird, sind Magazinkörper für Langwaffen, die imstande sind, 10 oder mehr Patronen zu fassen, demnächst für das sportliche Schießen nicht mehr zugelassen. Vom Magazinboden war allerdings nicht die Rede und ein Boden kann eben auch keine Patronen aufnehmen. Aus diesem Grund habe ich auf Basis meiner bereits konstruierten Magazinbegrenzung (damals war ich noch jung und naiv und dachte, die Sache wäre damit erledigt) ein verlängertes Bodenstück konstruiert. Ziel ist es, das 10er-Magazin optisch wieder auf die Länge eines 20er-Magazins zu bringen.

Zu sehen ist hier also der Prototyp, mit welchem die Länge des 20er-Magazins leider noch nicht ganz getroffen wird; er macht das 10er-Magazin insgesamt ca. 15mm länger als das 20er-Magazin. Ist aber kein Problem, das nochmal anzugleichen. Das Bauteil passt an die Magazine H1 und H2 und müsste eigentlich auch an ein H3 passen.

Nach dem Entfernen des Stützmaterials musste nur an sehr wenigen Stellen nachgefeilt werden. Das war zum einen unterhalb der Rastnase auf der Rückseite und der Oberseite der Durchführung für den Sicherungsclip der Fall. Auf den obigen Bildern ist der Magazinboden noch unlackiert, als Farbe habe ich mir dafür RAL 7006 anmischen lassen.

So sieht das ganze nach der Montage aus:

…und so nach der Lackierung:

Weitere Druckergebnisse

Nachtrag 05.04.2021

Es wurde mal Zeit, diesen Beitrag zu überarbeiten und mit den ganzen Dateiversionen mal aufzuräumen. Die nachfolgenden Dateien will ich durch Bildmaterial dann auch so aufbereiten, dass es übersichtlicher ist, was man sich nun runterlädt. Dazu zunächst mal eine kurze Übersicht der Magazintypen von Hera Arms von H1 bis H3. Das oberste Magazin (H1) hat eine Verlängerung „H2-20mm“ montiert. Sinngemäß ergibt sich – angebracht an ein Magazin H1 – eine Gesamtlänge, die 20mm unter der des Originalmagazins H2 liegt. Was Ihr auf den Bildern nicht sehen könnt: Es handelt sich um eine Magazinbodenverlängerung „Version 4“, die im oberen (nach der Montage nicht mehr sichtbaren) Bereich keine Taschen mehr hat. Folglich muss dort auch keine Stützstruktur mehr ausgeputzt werden und die umlaufende dünne Kante, die den Übergang formen soll, bleibt eher unbeschädigt. Natürlich kann man die Verlängerung „H2“ auch nochmal an seinem H2-Magazin montieren und erhält dann eine Länge die ca. 6-8mm über der des 30er Magazins H3 liegt.

Achtet darauf, die Dateiendung nach dem Download in „.STL“ umzubennen!

H1 wird H2-20mm

H1 wird H2 / h2 wird H3-8mm

H1 wird H2+10mm