Dillon XL 650, Lagergeführte Steuerkulisse

Ihr merkt schon, das Thema 3D-Drucken ist immer noch hoch im Kurs…

Ich habe das Netz mal nach Datenbanken für 3D-Drucker-Dateien durchforstet und allerhand Bauteile für die Dillon XL 650 gefunden. Unter anderem auch das Teil, um das es sich in diesem Beitrag hier handelt. Die Vorschau sah vielversprechend aus: Eine Halterung für ein Rillenkugellager, an der die Steuerkulisse des Drehtellers schließlich abrollt. Denn wer kennt es nicht, dass bei KW-Patronen durch das Einrasten der Hülsenhalteplatte das Pulver oftmals aus der noch offenen Hülse wieder rausfliegt? Tja und genau da wollte ich ursprünglich ansetzen, denn die Konstruktion sah sehr nach einem künftig ruhigeren Lauf der Hülsenhalteplatte aus…

Es handelt sich ausnahmsweise mal um ein Teil, das ich nicht selbst konstruiert habe. Heruntergeladen von einer amerikanischen Seite, konnte ich also schonmal davon ausgehen, dass die sechseckige Tasche für eine imperiale Mutter dimensioniert sein müsste. Letztlich hat eine metrische Sechskantmutter M6 dann mit einigem Kraftaufwand doch hineingepasst. Zuvor muss aber das Durchgangsloch für eine entsprechende Schraube M6 etwas aufgebohrt werden, ich habe mich für einen Durchmesser von 6,5mm entschieden.

 

 

 

 

 

 

Auf der später abgewandten Seite wird dann ein kleines Rillenkugellager vom Typ 626 montiert. In diesem Fall ist es eines vom Typ 626-2Z (oder auch -ZZ). Das Nachsetzzeichen dieses Typs Rillenkugellager gibt also einen Hinweis darauf, dass es mit Deckscheiben versehen ist. Diese Deckscheiben sind nicht berührend und können nur vor grober Verschmutzung schützen. Ein Rillenkugellager 626-2RS würde ebenfalls gehen, dieses wäre aber mit Dichtscheiben versehen. Es hat zwar einen erheblich besseren Schutz gegen Verschmutzung, die Dichtlippen sind aber berührend, was man am Rollwiederstand wieder spüren würde. Was mir zur Montage des Lagers gefehlt hat, ist ein kleiner kreisrunder Absatz auf dem Druckteil, damit beim Anziehen der Schraube auch wirklich nur der Innenring des Lagers geklemmt wird. Hier habe ich mit einer Unterlegscheibe für Schrauben M6 etwas improvisiert und das gleiche Ergebnis erzielt.

 

 

 

 

 

 

Achtung, beim Anschrauben des Lagers kann leider keine beliebige Schraube verwendet werden:

Herkömmliche „Inbus“-Schrauben, also DIN 912-M6x25 (neu ISO 4726-M6x25) stoßen mit Ihrem Kopf leider an den hinteren Absatz der Steuerkulisse an. Dieser Absatz wird nur leicht verbogen, das muss aber nicht sein.

Der Kopf einer Sechskantschraube nach DIN 934 (neu ISO 4032) stößt leider immer noch leicht an, perfekt wäre eine Linsenkopfschraube mit Innensechskant nach DIN 7380-M6x25.

 

Dillon XL 650 Steuerkulisse 10

 

Hat man alles beisammen, sieht die Presse und deren Bewegung nach der Montage so aus.

 

 

 

 

 

 

Und jetzt kommt´s: Die Aktion nützt gegen das Rütteln überhaupt nichts! Haha! Tja, dumm gelaufen…

Immerhin funktioniert´s das muss man dem Erfinder schon lassen. Ich hab´ mich anschließend natürlich auch gefragt, wofür ich jetzt meine Zeit verschwendet habe und kann dem Ganzen dann doch noch ein wenig abgewinnen: Da die Steuerkulisse aus Kunststoff ja sonst an dem brünierten Stahlkeil reiben würde, wird hier meiner Meinung nach einfach einem Verschleiß vorgebeugt.

Schauen wir uns den Stahlkeil mal genauer an, kann an diesem Teil von Verschleiß eigentlich keine Rede sein: Nach ca. 9.000 geladenen Patronen ist gerade mal etwas Brünierung abgerieben.

Dillon XL 650 Steuerkulisse 05

Bei der Steuerkulisse könnte das schon anders aussehen, sie ist aus dem weicheren Material und ist zumindest schonmal Bestandteil des Ersatzteil-Kits. Ein erster Hinweis darauf, dass dieses Bauteil vielleicht nicht ewig halten wird. Aber fährt man mit dem Finger an der Lauffläche entlang, will hier auch nicht so recht einleuchten, dass der Umbau jetzt wirklich nötig war: Ich kann nach vier Jahren Gebrauch noch nicht mal eine Abnutzung ertasten!

Meine Meinung zu dem Teil: Absolut unnötig! Wenn überhaupt,  ein wenig Fett verwenden und das Thema „Verschleiß“ ist endgültig erledigt.

Wer sich das Bauteil dennoch herunterladen möchte, findet es hier.

Zurück zum Rütteln, das Thema existiert ja leider noch. Das Rütteln tritt also an der Hülsenhalteplatte auf – das hab ich jetzt auch geschnallt – und dreht man diese um, wird auch klar, was den Ruck verursacht: Es ist die federgelagerte Kugel, die in die Bohrung der Platte einrastet.

Dillon XL 650 Steuerkulisse 11

Man könnte nun sehr aufwendig Ein-Und Auslauf an den Bohrungen so gestalten, dass es einen möglichst sachten Übergang gibt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Federkraft an der Kugel zu minimieren. In einigen Foren wird darüber berichtet, dass das Kürzen der Feder um eine halbe oder ganze Windung bisweilen schon das Problem lösen kann. Aber auch dazu gibt es wieder konträre Wortmeldungen, dass das Problem trotz kürzerer Feder immer noch besteht. Ich habe für mich entschieden, das Ruckeln erstmal weiterhin hin zu nehmen. Immerhin kann man beim Setzen des Geschosses ja auch schon die Bewegung des Revolvers an der entgegen kommenden Hülse abbremsen. Auch das ist nicht unbedingt neu und liest sich in Forenbeiträgen auch immer wieder mal. Es ist blöd, aber das Thema Ruckeln bleibt für mich erstmal ungelöst…

Schaftverlängerung für HK G3

Vor einiger Zeit kam ein Schützenkollege auf mich zu, der nach einer Schaftverlängerung für sein G3 von Heckler & Koch gesucht hat. Gab es diese Schaftverlängerungen früher angeblich noch sehr häufig, sind sie heute scheinbar rar und teuer geworden. Ich kann das zwar mangels G3 nicht wirklich beurteilen, aber ich habe zugesagt, mich darum zu kümmern.

Dieser Bericht ist also für all´ jene, die sich eine solche Schaftverlängerung ebenfalls herstellen wollen und nicht zuletzt auch können.

Was die Lösungsfindung für mich erheblich vereinfacht hat, war die Tatsache, dass ich von besagtem Kollgen eine Menge Ersatzteile erhalten habe, an denen ich Mass nehmen konnte und dass die Teile die Prozedur auch nicht unbedingt unbeschadet überstehen mussten.

Für diejenigen, die kein G3 besitzen, eine kurze Erläuterung: Das G3 lässt sich ohne Werkzeug in seine wesentlichen Baugruppen zerlegen. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Bolzen, die man dafür entnehmen muss und welche man in die im Schaft eingelassenen Hülsen stecken kann, damit sie im Feld nicht verloren gehen (gemeint sind die zwei Löcher im Schaft auf dem linken Bild). Diese Hülsen gehen quer durch den Schaft und die beiden Klammern der Schaftkappe rasten an selbigen ein, sobald man die Schaftkappe aufsetzt. Nach Betrachtung von Schaft und originaler Schaftkappe war klar, dass ich das Gewehr des Kollegen nur dann im originalen Zustand belassen kann, wenn ich mindestens eine Schaftkappe unwiederbringlich bearbeiten darf. Ich wollte also versuchen, die Klammern der Schaftkappe zu entfernen, um sie an der Verlängerung wieder anzubringen.

Dies sind die Arbeitsschritte:

Zunächst wird die Schaftkappe erstmal sauber abgeklebt, weil sie anschließend in den Schraubstock gespannt wird. Die Klammern habe ich dann mit einem Bleistift aufgespreizt und anschließend mit einem 6mm dicken Aluklötzchen am äußersten Rand dauerhaft blockiert (durch die Reflektion auf dem zweiten Bild schwer zu erkennen). Jetzt kann der Niet in der Mitte der Klammer auch ohne Probleme aufgebohrt werden, der Durchmesser des Bohrers muss dafür exakt 4,2mm sein! Der Niet verabschiedet sich bei diesem Bohrerdurchmesser gerade so und falls man den darunter liegenden Nutenstein etwas anbohrt ist das alles andere als tragisch: Beide Nutensteine erhalten später ein Gewinde M5 und der Kernlochdurchmesser dafür ist zufällig 4,2mm. Alle Einzelteile wurden anschließend sorgfältig vermessen, auf dieser Basis wurde dann die eigentliche Verlängerung konstruiert.

Das ist sie geworden:

Verlängerung Schaftkappe HK G3

Sobald das Teil nach Zeichnung angefertigt wurde, kann es schonmal probehalber in den Schaft des G3 eingesetzt werden. Ich habe dabei sehr schnell gemerkt, dass die Schaftöffnung keineswegs gerade Kanten hatte. Etwas Nacharbeit mit einer Feile wird wohl notwendig sein, andernfalls könnte sich ein klitzekleiner Spalt zwischen Schaft und Verlängerung ergeben.

Weiter gehts…

Die Originale Schaftkappe besitzt auf der Innenseite zwei kreisrunde Vertiefungen. Ich kann nur vermuten, dass sie etwas mit dem Fertigungsprozess zu tun haben, aber diese wollte ich mir zu nutze machen, um später die Verlängerung mit der Schaftkappe zu verschrauben. Es lag also nahe, zwei Gewindeeinsätze dort einzubringen. Der erste Versuch mit zwei Einsätzen M6 ging leider schief, die Löcher mit Durchmesser 10mm haben den Einsatz mit Außendurchmesser 10,5mm leider nicht zuverlässig halten können. Das Ausfüllen mit Epoxidharz hat die Sache leider auch nicht verbessert, nach einer Woche war das Harz immer noch weich.

Ein totaler Reinfall – also raus mit dem Zeugs und den nächstgrößeren Gewindeinsatz reingeschnitten. Diesmal M8 mit einem Außendurchmesser von 12mm. Die beiden Löcher in der Schaftkappe sind dazu vorsichtig auf einen Durchmesser von 11mm aufzubohren. Die Kraft zum Eindrehen des Einsatzes sollte dabei nicht unterschätzt werden, anfangs geht es noch leicht! Wer mag, kann die Schaftkappe dazu ja wieder in den Schraubstock einspannen. Auf den nachfolgenden Bilder seht Ihr, dass zum Reinschrauben am Ende ein ordentlicher Knebel notwendig war. Den Einsatz habe ich auf eine Inbus-Schraube M8 aufgesetzt, weil man diesen mit dem entsprechenden Sechskant für die Inbus-Schraube dann sehr gut reindrehen kann. Setzt am besten noch eine Mutter M8 zwischen Schraubenkopf und Gewindeeinsatz, so löst sich der Schraubenkopf perfekt, wenn man zum Rausdrehen der Schraube am Ende ruckartig in die andere Richtung dreht.

Im nächsten Schritt werden die Nutensteine aus der Schaftkappe auf einen Durchmesser von 4,2mm aufgebohrt und anschließend je ein Gewinde M5 hinein geschnitten. Die beiden Klammern werden auf einen Druchmesser von 5,5mm aufgebohrt und das ist gar nicht so einfach! Durch die Wölbung der Klammer hat der normale Bohrer mit seinem Schneidwinkel von 118° leider so gut wie keine Möglichkeit, Material wegzunehmen. Hier hilft es, wenn sehr vorsichtig stufenweise aufgebohrt wird, oder aber ein Zentrierbohrer – wie auf dem Bild zu sehen – verwendet wird. Egal was man macht, der Bohrer wird heiß laufen…

Habt Ihr nun alle Teile beisammen, kann es an den Zusammenbau gehen. Wundert Euch nicht über die eine Innenseite der Verlängerung: Ich habe es tatsächlich fertig gebracht, beide Taschen für die Klammern um 90° gedreht zu konstruieren. Oberpeinlich…

Das Bauteil war glücklicherweise noch zu retten, die Taschen wurden nachträglich nochmal mit korrekter Lage in das Teil gefräst, wodurch sich dann die beiden Kreuze ergaben. Der Rest ist schnell erklärt: Baut alles wie auf den Bildern ersichtlich zusammen. Ihr benötigt dafür noch zwei Schrauben M5x20 (beliebige Ausführung) zur Fixierung der Nutensteine mitsamt Klammern, dazuzwei Unterlegscheiben DIN 125 – A-5,3 und zwei Schrauben DIN 912-M8x25 (ISO 4762-M8x25) um die Schaftverlängerung mit den Gewindeeinsätzen der originalen Schaftkappe zu verbinden. Ich empfehle als Werkstoff für Schrauben und U-Scheiben Edelstahl.

Die verlängerte Schaftkappe kann nun in den Schaft des G3 gesteckt werden. Wer die Innenflächen der Klammern zuvor mit etwas Fett behandelt, wird es später beim Lösen der Verlängerung wohl etwas leichter haben – falls das nochmal notwendig sein sollte.

Und so sieht das Konstrukt fertig montiert am Schaft aus. Bei genauer Betrachtung erkennt man den eingangs erwähnten sehr kleinen Spalt zwischen Schaftende und Verlängerung. Schleift man den dünnen Rand des Schafts gerade ab, verschwindet der Spalt auf jeden Fall. Da der Schaft zu einem G3 der Polizeitruppe gehört, wurde diese Rarität vor dem Eingriff verschont. Mit dem Schaft auf dem Bild zu Beginn des Beitrags konnte ich dafür etwas weniger zimperlich umgehen.

HK G3 Schaftverlängerung 23

Dillon XL 650: Stellrad für Pulverfüller

Im letzten Beitrag habe ich mit dem Thema 3D-Druck klein angefangen und klein geht es auch diesmal weiter…

Die Überschrift verrät es schon, es ist ein weiteres Bauteil für die Dillon XL 650 mit dem Versuch, den Bedienkomfort weiter zu erhöhen. Auch wenn es eher selten vorkommt, die Pulvermenge am Pulverfüller justieren zu müssen, mit diesem Stellrad geht es auf jeden Fall leichter. Dabei hilft der relativ große Durchmesser, die Justierung feinfühlig zu machen.

Das Stellrad zeigt auf der Vorderseite an, in welche Drehrichtung die Pulvermenge zunehmen würde. Auf der Rückseite befindet sich eine sechseckige Tasche, die auf die Mutter des Pulverfüllers gedrückt wird. Da alle Flanken der sechseckigen Tasche zum Taschengrund hin eine Formschräge von 1° aufweisen, benötigt man dazu ein wenig Kraft. Dafür sitzt das Stellrad dann aber auch fest auf dem Pulverfüller und kann durch die Erschütterungen beim Wiederladen nicht mehr abfallen.

Dillon XL 650 Stellrad 03

 

 

Und so sieht das ganze dann nach der Montage aus:

Dillon XL 650 Stellrad 02

Die Farbe des Filaments passt wirklich gut, ein Lob an den Schützenkollegen, der hierfür seinen 3D-Drucker zur Verfügung gestellt hat!

Die Datei für das Stellrad könnt Ihr gleich hier oder auf der neu erstellten Seite 3D-Druck-Archiv herunter laden.

Achtung:

Zur Nutzung der nachfolgenden Datei muss sie nach dem Download unbenannt werden. Ändert dazu die Dateiendung von „.doc“ einfach zu „.STL“ und ladet die Datei dann in den Speicher Eures 3D-Druckers.

Stellrad Pulverfüller Dillon XL 650

 

 

 

Dillon XL 650: Zündhütchen-Stopper

Wer kennt sie nicht, die rausfliegenden, nicht verpressten Zündhütchen?

Selbst wenn sie nicht an Ihrem Umfang abrollen, sondern einfach nur auf der glatten Seite herunter rutschen, haben die Zündhütchen bisweilen so viel Schwung, dass sie am Ende der Rampe einfach über den Rand fliegen. Ok, oft passiert das nicht aber nerven tut es trotzdem!

Mithilfe eines 3D-Druckers kann aber für Abhilfe gesorgt werden. Die Konstruktion des Bauteils und Konvertierung in ein Schichtmodell im STL-Format habe ich bereits übernommen. Das Bauteil ist zwar nicht das erste, das ich habe drucken lassen (diverse Custom Rail-Panels für Picatinny-Schienen habe ich bereits vorgestellt), aber es ist das erste Modell, das ich zum Download bereit stelle. Dabei ist es wahrlich nichts Besonderes, eben nur ein kleiner, einfacher Helfer…

Wer sich das Teil drucken (lassen) will, sollte zunächst mal die Breite der Rampe an seiner Dillon XL 650 vermessen, siehe Bild:

Dillon XL 650 ZH-Stopper 02

Ihr werdet feststellen, dass die Rampe nicht überall gleich breit ist, das ist der Fertigungstechnik geschuldet, da es sich um ein Spritzgussteil handelt und den Seiten eine Formschräge hinzugefügt wurde. Das ermöglicht später das bessere Lösen/Ausstoßen des fertigen Teils aus seiner Spritzgussform. So dürfte die Rampe im oberen Bereich direkt zwischen den Pfeilspitzen eine Breite von  ca. 16,6mm aufweisen, zumindest war das bei mir der Fall. Der Stopper, den ich konstruiert habe, lässt sich auf diesen Rand aufsetzen, wobei er mit minimaler Kraft aufgeschoben wird.

Der innen abgesetzte Rand, bzw. die offene Tasche besitzt dabei eine Breite von lediglich 16,5mm. Dieses Untermaß soll bewirken, dass eine minimale Klemmwirkung beim Aufschieben erreicht wird, sodass das Bauteil durch Erschütterungen nicht gleich wieder herunter fällt.

Dillon XL 650 ZH-Stopper 03

Für diejenigen, die das Mass von 16,6mm nicht bestätigen können, stelle ich eine zweite Datei zur Verfügung, welche eine Taschenbreite von nur 16,4mm besitzt.

Achtung:

Zur Nutzung der beiden nachfolgenden Dateien müssen sie nach dem Download umbenannt werden. Ändert dazu die Dateiendung von „.doc“ einfach zu „.STL“, ladet die Datei dann in den Speicher Eures 3D-Druckers und es kann losgehen.

ZH-Stopper 16,5mm, Dillon XL 650

ZH-Stopper 16,4mm, Dillon XL 650

 

Aufgesetzt sieht der Stopper dann so aus:

Dillon XL 650 ZH-Stopper 04

 

Ladedaten Schwedenmauser M/63, Teil 2

Endlich fertig!

Diesen Artikel wollte ich eigentlich schon vor Wochen, wenn nicht Monaten geschrieben haben. Jetzt, da er online ist, bedeutet das aber auch gleichzeitig, dass der Schwedenmauser endlich so schießt, wie ich mir das vorgestellt habe! War nochmal richtig spannend in den letzten beiden Wochen, denn ich wollte rechtzeitig vor dem nächsten Longe-Range-Event fertig werden. Tja, den Kampf habe ich dank gebrochener Klemmung an beiden Montageringen (zu fest an der Pica-Schiene angezogen) und dank eines Defekts am Zielfernrohr leider verloren… Die Schussbilder von diesem Tag erspare ich Euch mal.

Das ZF wurde kurzerhand ersetzt, auf dem Schwedenmauser ist nun -wie bei meiner Savage 10BA auch – Altbewährtes montiert: Ein Sightron S-III 8-32×56 – nur diesmal mit 1/4-MOA-Klickverstellung.

Zurück auf der 100m-Bahn ging es dann ans Einschießen mit nachfolgenden Ergebnissen. Alle Schussbilder zeigen 5-Schuss-Gruppen, sitzend mit Zweibein und Sandsack am Hinterschaft. Die Laborierungen gibt es gleich dazu. Schlechtere Ergebnisse von anderen Laborierungen zeige ich hier nicht mehr, davon gab es im ersten Teil des Beitrags bereits genug.

Achtung, für die Richtigkeit der Ladedaten wird keine Garantie übernommen! Wiederlader handeln auf eigenes Risiko!

Ladedaten Schwedenmauser 15
  • Hülse: Lapua Match, Kailber 6,5×55 Swedish Mauser
  • Zündhütchen: Federal Ammunition FA 210
  • Pulver: Vihtavuori N160
  • Menge: 39,0 gr.
  • Geschoss: Lapua Scenar HPBT, 139gr.
  • OAL: 76,5mm
  • Crimp: keiner
Ladedaten Schwedenmauser 16
  • Hülse: Lapua Match, Kailber 6,5×55 Swedish Mauser
  • Zündhütchen: Federal Ammunition FA 210
  • Pulver: Vihtavuori N160
  • Menge: 38,0 gr.
  • Geschoss: Lapua Scenar HPBT, 139gr.
  • OAL: 76,5mm
  • Crimp: keiner

Die Laborierung mit 39,0 gr. N160 liefert auch auf 300m sehr gute Ergebnisse. Geschossen wurde liegend aufgelegt mit Zweibein und Sandsack am Hinterschaft.

Hier geht es zum dritten und letzten Teil der Serie Ladedaten Schwedenmauser…