Anschlagschaft für Colt 1911, Teil 3

Was das Projekt „Anschlagschaft“ angeht, bin ich endlich am Ende angelangt und möchte hier kurz das Endergebnis präsentieren.

Nach nur einem Prototypen habe ich das Design radikal geändert, sodass jetzt wirklich nur noch das Nötigste vorhanden ist: Keine Längenverstellung und keine Wangenauflage mehr. Der Anschlagschaft besteht lediglich noch aus der PRS-2-Schaftkappe von Magpul, einer massiven Alustrebe, der Kontermutter aus Stahl und dem verlängerten Hauptfedergehäuse, ebenfalls aus Stahl. Letzteres geht spielfrei in das Griffstück der 1911er, die Einpassarbeiten mussten dafür erstmalig durch Handarbeit erledigt werden. Das ermittelte Fertigmass wurde für Nachfertigungen dann in die Konstruktionsdateien übertragen.

Dadurch, dass in beide 1911er-Modell „Government“ und Commander“ das gleiche Hauptfedergehäuse im Griffstück verbaut ist, kann der Anschlagschaft somit natürlich auch für beide Modelle verwendet werden. Er ist im Hauptfedergehäuse bereits mit allen Einzelteilen für das Spannen des Abzugs ausgerüstet (siehe nachfolgendes Bild) und wird lediglich durch einen einzigen Sicherungsstift gehalten. Alle auftretenden Rückstoßkräfte werden durch Nut und Feder des Hauptfedergehäuses, bzw. der Griffstücks aufgenommen und wie bei einer Langwaffe über den Schaft in die Schulter eingeleitet.

Der Anschlagschaft bietet schon jetzt eine erhebliche Unterstützung beim Zielen mit Kimme und Korn. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich ihn zusätzlich mit der eigens für die 1911er konstruierten Picatinny-Montage kombinieren.

2 Kommentare zu „Anschlagschaft für Colt 1911, Teil 3

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